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Haba verkauft Produktionsstandort Eisleben

Der angeschlagene bayerische Spielwaren- und Möbelhersteller Haba trennt sich zum 1. Januar 2024 von seinem Produktionsstandort Eisleben.

Spielzeughersteller Haba meldet Insolvenz an Daniel Vogl/dpa/Archivbild

Eisleben (dpa/sa) - Der angeschlagene bayerische Spielwaren- und Möbelhersteller Haba trennt sich zum 1. Januar 2024 von seinem Produktionsstandort Eisleben. «Die dortige Immobilie wird einschließlich aller Maschinen zur Möbelproduktion an den Investor der Mansfeld Anlagenbau und Umwelttechnik AG veräußert», teilte das Unternehmen am Freitag mit. «Mit mehr als 70 Mitarbeitern übernimmt die Firma mehr als drei Viertel aller dort tätigen Arbeitnehmer.» Eine Reihe von Interessenten hätten sich um die traditionsreiche Möbelfertigung in Sachsen-Anhalt bemüht.

Im September hatte die Haba Familygroup verkündet, den Standort Eisleben nicht weiterbetreiben zu wollen. Haba will sich künftig auf hochwertige Spielwaren und Spiele zur Entwicklungsförderung von Kindern konzentrieren, wie es hieß.

Das Traditionsunternehmen hatte Mitte September einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Schon im August hatte das Unternehmen das Aus der Bekleidungssparte Jako-o verkündet. Insgesamt soll die Zahl von bisher mehr als 1600 Beschäftigten auf rund 1000 reduziert werden.

© dpa-infocom, dpa:231208-99-229410/2

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