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Inflation in Bayern sinkt auf 2,3 Prozent

Die Preise in Bayern steigen immer langsamer. Im März sank die Inflationsrate im Freistaat auf den niedrigsten Wert seit April 2021. Unter anderem die Entwicklung bei Energie und Heizöl bremste.

Supermarktkasse Julian Stratenschulte/dpa

Fürth (dpa/lby) - Die Inflation in Bayern ist weiter auf dem Rückzug. Im März lag der Preisanstieg auf Jahressicht nach vorläufigen Zahlen des Landesamts für Statistik bei 2,3 Prozent, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als noch vor einem Monat. Zuletzt war die Inflationsrate im April 2021 niedriger.

Aktuell bremsen unter anderem der Bereich Haushaltsenergie und der Preis für Heizöl den Preisanstieg. Beide sind in den letzten Jahren zwar deutlich teurer geworden, haben aber zuletzt wieder etwas nachgegeben. Auch Kraftstoffe waren etwas billiger als vor einem Jahr. Zudem stiegen die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke mit einem Plus von 0,5 Prozent zum Vorjahreswert nur sehr langsam. Vor einem Jahr waren sie noch ein zentraler Treiber der Inflationsrate.

Auf Jahressicht klar überdurchschnittlich fiel der Preisanstieg dagegen unter anderem bei Alkohol und Tabak, im Bildungswesen, im Gastgewerbe oder bei Reisen aus. Auch die Wohnungsnebenkosten stiegen vergleichsweise schnell.

© dpa-infocom, dpa:240402-99-536183/3

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