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Isar Aerospace: Seht hier den bayerischen Raketenstart um 21 Uhr im Livestream

Heute Abend steht für das bayerische Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace ein wichtiger Moment bevor: Um 21 Uhr soll ihre Spectrum-Rakete zum zweiten Mal abheben und fünf Mini-Satelliten ins All bringen. Den Start könnt ihr hier live im Stream verfolgen.

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Seht den Raketenstart hier im Livestream:

Heute Abend plant das Münchner Raumfahrt-Start-up Isar Aerospace den zweiten Testflug seiner Spectrum-Rakete. Der Start ist für 21 Uhr am Startplatz Andøya Space in Norwegen vorgesehen. Mit an Bord sind fünf Mini-Satelliten, die in den Orbit gebracht werden sollen.

Hier könnt ihr den Start live im Stream verfolgen. Dazu findet ihr weitere Informationen zur Mission und dem bayerischen Raumfahrt-Unternehmen auf dieser Seite.

Bayerisches Unternehmen treibt Europas Raumfahrt voran

Das Unternehmen aus München gilt als Hoffnungsträger für die europäische Raumfahrt. Aktuell ist Europa stark von US-Anbietern wie SpaceX abhängig. Isar Aerospace möchte mit seiner eigenen Technologie einen unabhängigen Zugang zum Weltraum ermöglichen und setzt dabei auf Innovation und Eigenständigkeit.

Technik aus Bayern ins All: Was die Spectrum-Rakete kann

Die Spectrum-Rakete ist eine zweistufige Trägerrakete, die speziell für den Transport von kleinen und mittelgroßen Satelliten entwickelt wurde. Sie ist 28 Meter lang, hat einen Durchmesser von 2 Metern und kann bis zu 1.000 Kilogramm Last tragen

Die Rakete wird vollständig von Isar Aerospace entwickelt und gefertigt. So möchte das Unternehmen höchste Flexibilität und Zuverlässigkeit garantieren.

Isar Aerospace -/Isar Aerospace/dpa

Die Mission: „Onward and Upward“ – ein Qualifikationsflug mit Mini-Satelliten

Der heutige Testflug trägt den Namen „Onward and Upward“ („Immer weiter nach oben“) und ist ein Qualifikationsflug für die Rakete. Zum ersten Mal werden dabei Satelliten transportiert. 

Die Mission wird vom Boost!-Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA unterstützt. Mit dem Flug sollen wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, die dabei helfen, den Zugang Europas zum Weltraum weiter auszubauen und zu sichern. 

Ziel ist es, Europas Möglichkeiten für den Transport von Satelliten ins All zu verbessern und unabhängiger von internationalen Anbietern zu werden.

Optimismus nach fehlgeschlagenem ersten Versuch

Firmenchef Daniel Metzler ist optimistisch, dass der Start klappt. Er macht aber deutlich: Eine absolute Sicherheit gebe es nicht – erst beim Flug zeige sich, ob alle 100.000 Teile der Rakete wie geplant funktionieren.

Beim ersten Versuch im vergangenen Jahr stürzte die Rakete nach 30 Sekunden ins Meer. Natürlich im ersten Moment eine Enttäuschung für das Unternehmen, doch das Team konnte daraus viele wichtige Erfahrungen für die Weiterentwicklung sammeln und blickt nun optimistisch auf den zweiten Testlauf. 

Ob dieser zweite Versuch eines bayerischen Raketenstarts funktioniert, sehen wir ab 21 Uhr im Livestream!

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