Kommunalwahl 2026 in Bayern: Briefwahl startet
Die Kommunalwahl 2026 in Bayern steht bevor: Am 8. März könnt ihr eure Stimme abgeben – entweder im Wahllokal oder per Briefwahl. Der Versand der Briefwahlunterlagen startet heute, am 16. Februar. Was ihr zur Beantragung, den Stimmzetteln und zur Wahlberechtigung wissen müsst, erfahrt ihr hier.
Die Kommunalwahl 2026 in Bayern rückt näher. Ab heute, dem 16. Februar, werden die Briefwahlunterlagen verschickt. Wer per Brief wählen möchte, sollte die Unterlagen zeitnah bei seiner Gemeinde beantragen.
Der späteste Termin zur Online-Beantragung ist zum Beispiel in Augsburg Dienstag, der 3. März. Der späteste Termin zur Selbst-Abholung oder Abholung durch eine bevollmächtigte Person im Bürgerbüro Stadtmitte ist Freitag, 6. März.
Wer und was wird gewählt?
Gewählt werden die meisten Landräte, Oberbürgermeister und ersten Bürgermeister. Außerdem stehen die Mitglieder der Gemeinderäte, Stadträte und Kreistage zur Wahl. Insgesamt sind laut Innenministerium 39.500 Mandate zu vergeben. In München werden zusätzlich die Bezirksausschüsse gewählt – das sind die Stadtteil-Parlamente.
Wer darf wählen?
Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsangehörigen sowie Bürger eines anderen EU-Mitgliedstaates, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens zwei Monaten in der jeweiligen Kommune leben. Dieses Jahr sind rund 10,05 Millionen Menschen in Bayern stimmberechtigt – etwa 220.000 weniger als 2020.
Wie viele Stimmen hat man?
Bei den Landrats-, Oberbürgermeister- und Bürgermeisterwahlen hat jeder eine Stimme. Bei Gemeinderäten, Stadträten und Kreistagen gibt es so viele Stimmen, wie Sitze im jeweiligen Gremium vergeben werden. In großen Städten wie München können das bis zu 80 Stimmen sein.
Wann stehen die Wahlergebnisse fest?
Die Auszählung beginnt am Wahltag ab 18 Uhr. Die vorläufigen Ergebnisse der Landrats-, Oberbürgermeister- und Bürgermeisterwahlen gibt es meist noch am Wahlabend. Bei Gemeinderäten, Stadträten und Kreistagen kann die Auszählung länger dauern. Gibt es keinen Gewinner mit mehr als 50 Prozent der Stimmen, folgt zwei Wochen später eine Stichwahl.