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Mann will Fränkische Weinhoheit werden – drei Kandidatinnen

Premiere in Franken: Erstmals kämpft ein Mann um die Weinkrone. Wer überzeugt die Jury mit Wissen zu Digitalisierung und Weintourismus – und mit dem Lieblingswein?

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Wahl der 67. Fränkischen Weinkönigin Julien Becker/dpa

Würzburg (dpa/lby) - Erstmals bewirbt sich ein Mann um die Fränkische Weinkrone – wenn Maximilian Lang gewinnt, wird er sich ein Jahr lang als Fränkische Weinhoheit für die Interessen der Winzer einsetzen.

Nach Angaben des Weinbauverbands treten zudem drei Frauen bei der Wahl am 13. März in Bad Kissingen an. Die Kandidaten müssen dann unter anderem Fragen etwa über Weintourismus, Digitalisierung und die Deklarierung von Zusatzstoffen beantworten und womöglich einen Lieblingswein präsentieren. Die Jury umfasst Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Bewerber alle aus Unterfranken

Die Fränkische Weinkönigin wird seit 1950 gekürt. Franken ist mit gut 6.000 Hektar Anbaufläche das wichtigste Weinanbaugebiet in Bayern.

Der 23 Jahre alte Maximilian Lang kommt aus der Weinbaugemeinde Hüttenheim, die zu Willanzheim (Landkreis Kitzingen) gehört. Der angehende 
Techniker für Weinbau und Önologie ist der erste Weinprinz von Hüttenheim.

Bewerberin Lisa Faber ist 22 Jahre alt und stammt aus Obernbreit (Landkreis Kitzingen). Konkurrentin Sonja Sehm, 26 Jahre alt, geht für Bürgstadt (Landkreis Miltenberg) an den Start. Angelina Seiler ist 21 Jahre alt und tritt für Stammheim an, das zu Kolitzheim (Landkreis Kitzingen) gehört.

Im vergangenen Jahr war Antonia Kraiß aus Nordheim am Main im Landkreis Kitzingen zur 67. Fränkischen Weinkönigin gewählt worden.

© dpa-infocom, dpa:260126-930-598051/1