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Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Sicherheitsbereiche, Verkehr, Tatort-Dreh und alle Infos

Vom 13. bis 15. Februar 2026 findet die 62. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Neben umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen und Verkehrseinschränkungen gibt es dieses Jahr ein besonderes Highlight: Der neue Tatort wird direkt vor Ort gedreht. Alle aktuellen Infos hört ihr jederzeit live im ANTENNE BAYERN Webradio – mehr dazu im Artikel.

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Münchner Sicherheitskonferenz Sven Hoppe/dpa

Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 bringt vom 13. bis 15. Februar umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen und zahlreiche Verkehrseinschränkungen in die Innenstadt. Zusätzlich wird die Konferenz in diesem Jahr zur Kulisse für einen neuen Tatort-Krimi. Alle Infos lest ihr auf dieser Seite und hört natürlich alle aktuellen Entwicklungen jederzeit live im ANTENNE BAYERN Webradio. Einfach den Player starten und informiert bleiben!

Internationale Gäste bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2026

Zur Münchner Sicherheitskonferenz 2026 werden mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie zahlreiche hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft erwartet. Die USA sind mit einer großen Delegation vertreten, angeführt von Marco Rubio, dem US-Außenminister und Nationalen Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump. Auch bekannte Namen wie Steve Witkoff und Jared Kushner stehen auf der Teilnehmerliste. Aus Deutschland nehmen unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz, Vizekanzler Lars Klingbeil, Verteidigungsminister Boris Pistorius und Außenminister Johann Wadephul teil. Weitere prominente Gäste sind Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premier Keir Starmer, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij reist persönlich nach München, während Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado per Video zugeschaltet wird. Auch Vertreter der Opposition aus dem Iran und Venezuela sind dabei. Erstmals nehmen drei Bundestagsabgeordnete der AfD an der Konferenz teil.

Zentrale Themen der Sicherheitskonferenz

Im Mittelpunkt der Münchner Sicherheitskonferenz stehen aktuelle Herausforderungen der Außen- und Sicherheitspolitik. Zu den wichtigsten Themen zählen der Nahostkonflikt, die Lage im Iran und die anhaltende Unterstützung für die Ukraine im russischen Angriffskrieg. Auch die transatlantischen Beziehungen zwischen Europa und den USA werden intensiv diskutiert, da sie als Rückgrat der Konferenz gelten. Weitere Schwerpunkte sind die Rolle Chinas in der internationalen Politik, globale Sicherheitsfragen und die Zusammenarbeit in Krisenzeiten. Die Konferenz bietet Raum für bilaterale Gespräche, etwa im E-3-Format zwischen Deutschland, Frankreich und Großbritannien, sowie für den Austausch über aktuelle politische Entwicklungen und Friedensinitiativen.

Sicherheitsbereiche rund um den Promenadeplatz

Für die Sicherheitskonferenz wurden zwei Sicherheitsbereiche rund um die Hotels „Bayerischer Hof“ und „Rosewood Munich“ eingerichtet. Im inneren Bereich (A) ist der Zutritt nur mit Akkreditierung möglich. Im äußeren Bereich (B) erhalten nur speziell akkreditierte Personen oder Menschen mit berechtigtem Interesse Zugang. Für Anwohner und Kunden der umliegenden Geschäfte gibt es spezielle Korridore.

Personen- und Taschenkontrollen

An allen Zugängen und innerhalb der Sicherheitsbereiche führt die Polizei Personen- und Taschenkontrollen durch. Auch Journalisten und Anwohner können davon betroffen sein. Die Polizei bittet deshalb alle, einen Personalausweis mit in der Stadt dabei zu haben. So können die Kontrollen schneller abgewickelt werden.

Flugbeschränkungen und Drohnenverbot

Vom 12. bis 15. Februar gilt ein Flugbeschränkungsgebiet über der Münchner Innenstadt. Das betrifft auch Drohnen. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und die Drohne kann sichergestellt werden. Die Polizei setzt spezielle Technik zur Drohnenabwehr ein – auch am Flughafen München.

Versammlungen und Demonstrationen

Im Zeitraum der Konferenz sind zahlreiche Versammlungen angemeldet, vor allem am Samstag, 14. Februar. Besonders im Fokus steht eine große Versammlung auf der Theresienwiese im Zusammenhang mit den Ereignissen im Iran. Münchens Polizeivizepräsident Christian Huber erklärt dazu:

„Bei der Iran-Demo gehen wir von einer hohen Teilnehmerzahl aus, weil es in einer weltweiten Serie eingegliedert ist. Das heißt, es finden Versammlungslagen in Toronto, in Los Angeles und in München statt. Die Münchner Polizei hat Erkenntnisse über eine europaweite Mobilisierung. Das heißt, wir wissen momentan über Busanreisen aus ganz Europa, aber auch Fluganreisen, die nach München stattfinden werden. Und das allein zeigt schon, dass da großes Interesse ist, zur Versammlung am Samstag zu kommen.“

Die Veranstalter rechnen laut eigener Aussage mit bis zu 100.000 Teilnehmern.

Eine weitere Demonstration mit bis zu 4.000 Teilnehmern zieht durch die Innenstadt. Dadurch kommt es zu weiteren Verkehrseinschränkungen.

Verkehrseinschränkungen und Haltverbote

Ab dem 11. Februar gelten in vielen Bereichen Haltverbotszonen. Fahrzeuge, die dort abgestellt werden, können abgeschleppt werden – die Kosten trägt der Halter. Auch der Trambahn-Verkehr auf den Linien 19, 21 und N19 wird im Bereich Promenadeplatz unterbrochen. Die Polizei empfiehlt, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Tatort-Dreh auf der Sicherheitskonferenz

Das gab es noch nie: Die Münchner Sicherheitskonferenz dient als Kulisse für einen neuen Tatort. Das Ermittlerduo Ferdinand Hofer und Carlo Ljubek dreht bis Sonntag einen spannenden Krimi rund um einen Mordfall auf der Konferenz. Gedreht wird mit einem kleinen Team direkt vor Ort – mitten im Geschehen der internationalen Politik.

Polizeieinsatz und Bürgertelefon

Bis zu 5.000 Polizisten sind im Einsatz, unterstützt von Kräften aus anderen Bundesländern und europäischen Nachbarländern. Für Fragen zum Polizeieinsatz steht das Bürgertelefon der Münchner Polizei rund um die Uhr zur Verfügung: 089 2910 1910. Aktuelle Informationen gibt es auch über die Social-Media-Kanäle der Polizei.

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