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Supermarkt „Schafsinn“ in Burgsinn: Schafe stürmen Laden und bekommen ein Denkmal

Was für ein tierisches Spektakel: Anfang Januar sorgten rund 50 Schafe für weltweites Aufsehen, als sie den Supermarkt in Burgsinn stürmten. Jetzt heißt der Markt „Schafsinn“ und übernimmt die Patenschaft für die gesamte Herde. Alle Infos zu diesem außergewöhnlichen Vorfall und den Folgen gibt’s hier.

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  • Eingangsbereich des Penny "Schafsinn" in Burgsinn - Bilder von Schafen sind auf die Türen geklebt Foto: PENNY

    Ein Supermarkt im unterfränkischen Burgsinn ist gerade ein medialer Superstar.

  • 05.01.2026, Bayern, Burgsinn: Eine Gruppe Schafe steht im Kassenbereich von dem PENNY Markt in Burgsinn. Rund 50 Schafe hatten sich von der Herde getrennt und waren in die Discounter-Filiale gegangen. Foto: -/REWE Group/dpa

    Anfang des Monats hatte eine Schafherde den Markt erobert - Videos davon gingen um die Welt.

  • Schaf-Dekoration im Penny Burgsinn Foto: PENNY

    Der Markt nimmts mit Humor und hat den Laden den wolligen Besuchern zu Ehren umdekoriert.

  • Der Penny Markt in Burgsinn, der nach der Eroberung durch eine Schafherde in Penny Schafsinn umbenannt wurde Foto: PENNY

    Aber nicht nur das: Als Dank für den Besuch übernimmt der Markt die Patenschaft für die gesamte Herde und spendiert das komplette Winterfutter.

  • Gruppenfoto: v.l.n.r.: Philipp Stiehler (zitiert), Dieter Michler (zitiert), Christiane Geiger (Schäferin), Jürgen Kippes, Marktleitung des PENNY Markts Schafsinn. Foto: PENNY

    V.l.n.r.: Philipp Stiehler (Vorsitzender der Geschäftsleitung der PENNY Region Südwest), Dieter Michler (Schäfer), Christiane
    Geiger (Schäferin), Jürgen Kippes (Marktleitung des PENNY Markts Schafsinn)

Ein tierisches Spektakel in Burgsinn

Am Montag, den 5. Januar, sorgten rund 50 Schafe für großes Aufsehen in Burgsinn. Die neugierigen Tiere stürmten einen Supermarkt und blieben etwa 20 Minuten im Kassenbereich stehen. Die Mitarbeiter begleiteten dann die wolligen Besucher freundlich nach draußen – zum Glück blieb alles heil. 

Die Szene wurde auf zahlreichen Videos festgehalten und ging um die ganze Welt. Die Schafe wurden zu echten Medienstars und waren selbst im amerikanischen Fernsehen zu sehen.

Supermarkt wird zu „Schafsinn“ umbenannt

Der ungewöhnliche Besuch hat bleibende Spuren hinterlassen: Der Supermarkt wurde in „Schafsinn“ umbenannt. Über der Eingangstür prangt jetzt der neue Name, und die Fenster sowie Türen sind mit einer Folie bedruckt, die Schafe zeigt. Doch das ist noch nicht alles: Vor dem Laden soll bald eine Schaf-Statue in Bronze-Optik stehen, die an das tierische Spektakel erinnert. Die Statue ist aktuell noch in Arbeit.

Winterfutter für die gesamte Herde

Als Dank für den Besuch übernimmt der Supermarkt die Patenschaft für die gesamte Herde von rund 700 Schafen. Die Discounter-Kette spendiert den Tieren das komplette Winterfutter – mehrere Tonnen Heu und andere Futtermittel sorgen dafür, dass die Schafe gut durch die kalte Jahreszeit kommen. Schäfer Dieter Michler zeigt sich begeistert: „Dass meine Schafe jetzt Medienstars sind und wir so viel Hilfe bekommen, ist einfach määhga!“

Ein Zeichen für Zusammenhalt

Der Vorfall hat nicht nur für Unterhaltung gesorgt, sondern auch ein schönes Zeichen für den Zusammenhalt zwischen Mensch und Tier gesetzt. Die Aktion bleibt ein echtes Highlight für die Nachbarschaft und zeigt, wie aus einem ungewöhnlichen Ereignis etwas Positives entstehen kann.

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