Trockenes Aprilende – Waldbrandgefahr in Bayern steigt
Viel Sonne und Höchstwerte um die 20 Grad - das Wetter lädt vor dem langen Maiwochenende zu Zeit im Freien ein. Doch auch die Gefahr für Waldbrände steigt. Mancherorts hat das schon Folgen.
Landshut (dpa/lby) - Weitgehend trockenes und mildes Wetter lädt in Bayern zu Zeit im Freien ein - lässt vielerorts aber auch die Gefahr von Waldbränden steigen. Für Donnerstag wird nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an einigen Orten mit der höchsten Gefahrenstufe 5 gerechnet, zum Beispiel im unterfränkischen Lohr am Main. Dort ist seit Montag offenes Feuer im Stadtgebiet untersagt, wie die Verwaltung mitteilte. Dazu zählen auch Grablichter.
In Niederbayern sind von Dienstag bis Freitag insgesamt sechs Flüge zur Luftbeobachtung geplant, wie die Bezirksregierung mitteilte. So sollen Waldbrände früh erkannt werden - besonders zur höchsten Gefährdungszeit in den Nachmittagsstunden. Die Flüge werden laut Regierung von mehreren Stützpunkten in Niederbayern starten, darunter Vilshofen (Landkreis Passau) und Ellermühle (Landkreis Landshut).
Viel Sonne und Höchstwerte jenseits der 20 Grad
Die höchste Gefahrenstufe soll laut Waldbrand-Gefahrenindex am Donnerstag an mehreren Orten in Bayern erreicht werden, in Oberbayern zum Beispiel in Eichstätt, Trostberg und Amerang, in Schwaben in Harburg, Günzburg und Lechfeld sowie im niederbayerischen Saldenburg.
Grund dafür ist vielerorts derzeit weitgehend fehlender Regen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet in den kommenden Tagen im Norden des Freistaats mit viel Sonne bei Höchstwerten von mehr als 20 Grad. Im Süden ist nur in den Alpen mit Regen sowie vereinzelten Gewittern zu rechnen. Ansonsten soll auch dort meist die Sonne scheinen, auch die 20-Grad-Marke soll an einigen Orten wieder fallen. Wer deshalb zum Grillen einladen will, sollte besondere Vorsicht walten lassen.