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Weber kritisiert Aiwanger: Aufmerksamkeit einziges Ziel

CSU-Europapolitiker Manfred Weber wirft dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) Verrohung in der politischen Auseinandersetzung vor.

Politischer Aschermittwoch - Bayern Freien Wähler Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Nürnberg (dpa) - CSU-Europapolitiker Manfred Weber wirft dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) Verrohung in der politischen Auseinandersetzung vor. «Wenn das der Stil von Politik sein soll, dann verlassen wir die Prinzipien einer geordneten parlamentarisch-demokratischen Diskussion», sagte Weber in einem Interview des Verlags Nürnberger Presse («Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung»/Freitagsausgabe).

«Was soll so etwas? Außer, dass Hubert Aiwanger wieder Aufmerksamkeit bekommt - das ist sein einziges Ziel», kritisierte der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im EU-Parlament. Freie-Wähler-Chef Aiwanger, der die Grünen stets scharf kritisiert, hatte sie in der ARD-Sendung «Maischberger» vor rund einer Woche auch in einen Zusammenhang mit Extremisten gestellt.

«Hubert Aiwanger wäre gut beraten, seinen Job als Wirtschaftsminister zu machen. Er war in den letzten fünf Jahren ein einziges Mal in Brüssel.» Das sei «sehr dünn», sagte Weber. «Meine Botschaft an ihn: Hubert, mach deine Arbeit! Da ist viel Luft nach oben.»

© dpa-infocom, dpa:240516-99-59540/2

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