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Thorsten Schorn glaubt nicht an die Uns-mag-niemand-These

Warum schneidet Deutschland beim ESC oft so schlecht ab? An der mangelnden Beliebtheit der Deutschen liegt das nicht, findet der neue Kommentator Thorsten Schorn.

Thorsten Schorn Federico Gambarini/dpa

Köln (dpa) - Der neue deutsche ESC-Kommentator Thorsten Schorn glaubt nicht, dass das zuletzt oft schlechte Abschneiden Deutschlands beim Eurovision Song Contest etwas mit einer Unbeliebtheit der Deutschen im Ausland zu tun hat. «Nein», antwortete der 48-Jährige auf eine entsprechende Frage der dpa. Er verwies dazu auf das große Gegenbeispiel der vergangenen Jahre. «Michael Schulte hat mit dem vierten Platz 2018 gezeigt, dass für Deutschland durchaus alles möglich ist», sagte Schorn.

Der Kölner Moderator kommentiert in diesem Jahr erstmals den Eurovision Song Contest für das deutsche Publikum. Er tritt damit die Nachfolge des langjährigen Kommentators Peter Urban an. In den vergangenen Jahren war der Wettbewerb für Deutschland oft ein Fiasko, bei dem es letzte oder vorletzte Plätze hagelte - mit Ausnahme von Michael Schulte. Theorien zu dem chronisch schlechten Abschneiden gibt es viele.

Schorn ist so oder so von dem Wettbewerb begeistert. «Die Punkteverteilung am Ende finde ich nach wie vor magisch», sagte er. «Diese großen Zahlen, die immer weiter anwachsen. Das hat mich als Kind schon begeistert.» Das Finale geht heute Abend in Malmö über die Bühne.

© dpa-infocom, dpa:240511-99-992491/2

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