Eilmeldung:
Beim Christopher Street Day in Berlin fährt ein Fahrzeug in eine Menschenmenge. Die Polizei bestätigt mindestens einen Toten und 14 Verletzte.
Berlin (dpa) - Am Rande des Christopher Street Day in Berlin hat ein
Fahrzeugfahrer mindestens eine Person getötet. 14 weitere Menschen
würden wegen Verletzungen derzeit behandelt, sagte Polizeisprecher
Florian Nath am Abend. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der
Polizei im Bereich des Tiergartens. Der CSD wurde daraufhin
abgebrochen.
«Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen», sagte
Polizeisprecher Nath in einem veröffentlichten Video bei X. Die
Polizei sei mit zahlreichen Polizisten und Rettungskräften im
Einsatz. Alle Besucherinnen und Besucher wurden gebeten, den Bereich
zu verlassen.
Polizisten leuchteten den Bereich zwischen Potsdamer Platz und der
Südseite des Tiergartentunnels aus. Sie suchten nach Spuren.
«Wir haben eine Polizeilage», sagte der Polizeisprecher. «Bitte
meiden Sie den Bereich und umfahren ihn weiträumig», hieß es von der
Polizei.
Bei dem Vorfall ist nach ersten Erkenntnissen ein weißer Wagen am
Ahornsteig parallel zur Lennéstraße gefahren. Das sagte Polizeisprecher Florian Nath. Dort habe das Fahrzeug mehrere Personen angefahren, möglicherweise auch umgefahren, bevor er mit Baum kollidierte. Der Fahrer habe das Fahrzeug verlassen und sich in unbekannte Richtung entfernt.