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Haarausfall im Herbst: Was steckt dahinter?

Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie im Herbst und Frühling mehr Haare verlieren. Aber warum ist das so? Wir haben die Antwort.

Haare auf Bürste Lifestyle Foto: Pixel-Shot/Adobe Stock

Der Herbst und der Frühling sind Jahreszeiten, die nicht nur mit Veränderungen in der Natur einhergehen, sondern auch mit Veränderungen in unserem eigenen Körper. Eine dieser Veränderungen betrifft das Haar. Warum fallen uns da mehr Haare aus? Ist das normal?

Warum ist der Haarausfall im Herbst stärker?

Unser Haar durchläuft einen ständigen Zyklus, der aus drei Hauptphasen besteht: der Wachstumsphase (Anagen), der Übergangsphase (Katagen) und der Ruhephase (Telogen). Während der Ruhephase erlebt ihr den Haarausfall.

In den Spätsommer- und Herbstmonaten befinden sich dann bei vielen Frauen allerdings mehr Haare in der Ruhephase.

Dr. Christian Merkel gegenüber der Glamour

Die plausibelste Erklärung für Dr. Merkel ist, dass die Veränderungen in der Lichtexposition im Herbst und Frühling eine Rolle dabei spielen könnten, warum Menschen mehr Haare in diesen Jahreszeiten verlieren. Im Sommer sind die Tage länger und die Sonne strahlt intensiver. Dies kann dazu führen, dass das Haar schneller wächst und in der Anagenphase bleibt. Im Herbst, wenn die Tage kürzer werden und weniger Sonnenlicht vorhanden ist, kann der Übergang in die Telogenphase beschleunigt werden, wodurch mehr Haare ausfallen.

Wie lange dauert der Haarausfall?

Die Ruhephase des Haarzyklus kann unterschiedlich lang sein und variiert von Person zu Person. Normalerweise dauert sie etwa ein bis drei Monate, kann aber auch länger oder kürzer sein.

Das kann man präventiv tun

Wer dem saisonalen Haarausfall jedoch etwas entgegenwirken möchte und sein Haar auch während der kalten Jahreszeit stärken möchte, hat verschiedene Optionen zur Verfügung, so die Dermatologin Dr. Golnaz Delir auf der der Website miss.at

1. Richtige Ernährung

Eine gesunde Ernährung und die richtigen Nährstoffe sind auch für unsere Haare von Vorteil. Dr. Golnaz Deli empfiehlt auch Präparate mit Vitamin C und Vitamin D sowie Kupfer, Eisen und Zink. Es ist möglich, all dies vorab zu tun und nicht erst, wenn man den Haarausfall bemerkt. Es ist ratsam, diese Mittel präventiv zu verwenden, da unsere Haare stark durch Föhnen und Färben beansprucht werden. Sie erklärt, dass es einfacher ist, auf den Föhn zu verzichten. Eure Haare profitieren von diesen Nährstoffen:

  • Vitamin B: unterstützt den Stoffwechsel und fördert eine gesunde Kopfhaut. Es enthält Huhn, Fisch, Banane, Spinat und Avocado.
  • Vitamin C: fördert die Eisenaufnahme in die Haarwurzeln. Es beinhaltet: Zitrusfrüchte
  • Proteine: Da die Haare zu 90 % aus Eiweiß bestehen, benötigen sie eine große Menge an Proteinen, um stark zu bleiben und zu wachsen.
  • Eisen: ist für das Wachstum der Körperzellen verantwortlich. Es enthält Fisch, Fleisch, Bohnen und Erbsen.

2. Pause von Hitze

Natürlich ist es ungesund für unsere Haare, sie zu glätten, zu locken oder zu föhnen, da die Hitze die Haarstruktur austrocknet und das Haar brüchig macht. Insbesondere im Sommer werden Haare durch Hitze noch mehr beeinträchtigt. Es ist wichtig, den Haaren regelmäßig eine Pause zu gönnen und auf das Föhnen und Styling zu verzichten.

Man sollte also vor allem im Herbst und Winter auf den Föhn oder das Glätteisen verzichten und rückfettende Shampoos nehmen, wenn möglich welche mit Kräuterextrakten.

Dr. Golnaz Deli

3. Richtige Pflege

Der nächste Aspekt ist, dass eine angemessene Pflege für gesunde Haare von Bedeutung ist. Darüber hinaus rät die Dermatologin zu Gesichts- und Haarbehandlungen mit Olivenöl. Es ist von Bedeutung, die Haare regelmäßig zu bürsten, um eine gute Durchblutung der Kopfhaut zu gewährleisten. Dr. Delir rät auch dazu, trockene Luft im Raum zu vermeiden, da dies auch den Haaren schaden kann.

Wann sollte man mit Haarausfall zum Arzt gehen?

Falls der Haarausfall jedoch über Monate hinweg anhält und ihr über 100 Haare pro Tag zählt, solltet ihr einen Termin beim Arzt vereinbaren. In diesem Fall könnte die Ursache gesundheitliche Probleme sein.

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