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Bayern-Keeper Neuer wünscht sich weniger Zeitspiel bei Ecken

Manuel Neuer gilt als ein Torwart, der das eigene Angriffsspiel gerne beschleunigt. Deshalb nerven ihn so manche Verzögerungen - und er hat eine Idee.

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Manuel Neuer Rolf Vennenbernd/dpa

Paris/München (dpa) - Bayern Münchens Startorwart Manuel Neuer würde gerne das Zeitschinden im Fußball einschränken. «Ich würde mir wünschen, dass man eine Zeitbegrenzung für die Abstöße und Eckbälle anwendet, wie das bei den acht Sekunden mit dem Ball in der Hand der Fall ist», sagte der 39-Jährige im Interview mit «France Football». 

«Zeitverzögerungen beeinträchtigen das Spiel. Das Publikum will mehr effektive Spielzeit», erklärte Neuer. Zudem würden Mannschaften oft viel Zeit bei Freistößen verschwenden. Nach einer neuen Regel darf der Torhüter den Ball maximal acht Sekunden mit den Händen kontrollieren. Der Schiedsrichter zählt die letzten fünf Sekunden sichtbar herunter. Bei Verstößen gibt es einen Eckball für die gegnerische Mannschaft. 

Hätte auch für die 3. Liga als Feldspieler gereicht 

Neuer, der zuletzt noch einmal deutlich machte, dass er seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet hat, hätte sich nach eigener Aussage auch als Feldspieler entwickeln können: «In einer Mannschaft der dritten Liga, die auf Ballbesitz spielt, wäre das zum Beispiel möglich gewesen. Mir hätte wahrscheinlich ein wenig Schnelligkeit gefehlt, aber ich hätte auf einem guten Niveau spielen können», erklärte der Weltmeister von 2014, der am 27. März 40 wird. «Ich weiß nicht, ob ich Innenverteidiger oder Sechser vor der Abwehr geworden wäre, ein bisschen im Stil von Javi Martínez.»

© dpa-infocom, dpa:260213-930-684543/1