Zum Hauptinhalt springen

Bayern startet als Vorreiter eine digitale Life-Saver-Datenbank: Alle Standorte von Defibrillatoren bald direkt abrufbar

Im Notfall zählt jede Sekunde: Bayern startet den Aufbau einer digitalen Life-Saver-Datenbank, die alle Standorte von Defibrillatoren im Freistaat erfasst. Die Daten sollen direkt in Kartenanwendungen wie Google Maps integriert werden. Wie das Projekt funktioniert und warum Bayern damit weltweit Vorreiter ist, lest ihr hier.

ANTENNE BAYERN ANTENNE BAYERN GmbH & Co. KG ANTENNE BAYERN Logo
Krankenwagen Peter Kneffel/dpa

Im Notfall kann ein Defibrillator Leben retten. Bayern geht jetzt einen innovativen Weg und startet den Aufbau einer digitalen Life-Saver-Datenbank, die alle Standorte von Defibrillatoren im Freistaat erfasst. Ziel ist es, die Geräte im Ernstfall schnell und einfach auffindbar zu machen – und das ohne eine zusätzliche App.

Bayern als weltweiter Vorreiter bei Defibrillatoren-Datenbank

Die neue Datenbank soll in bestehende Kartenanwendungen wie z.B. Google Maps integriert werden. So können Nutzer im Notfall direkt sehen, wo sich der nächste Defibrillator befindet. Damit würde Bayern international neue Maßstäbe in der Notfallhilfe setzen.

Starke Partner und Förderung durch den Landtag

Umgesetzt wird das Projekt von der Deutschen Herzstiftung und der Björn-Steiger-Stiftung. Beide Organisationen engagieren sich seit Jahren für die Verbesserung der Notfallhilfe in Deutschland. Der Bayerische Landtag unterstützt das Vorhaben mit 340.000 Euro.

Schnelle Hilfe rettet Leben

Der Vorsitzende im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags, Bernhard Seidenath (CSU), betont: „Es ist eine Infrastruktur fürs Leben. Wir wollen Menschenleben retten und bei plötzlichem Herzstillstand zählt jede Minute.“ Der CSU-Abgeordneter Sascha Schnürer, der das Vorhaben maßgeblich vorangetrieben hat, sagt: "Vor dem Hintergrund ist es umso wichtiger, dass wir jetzt als Freistaat vorangehen zusammen mit den Partnern und dass wir das gemeinsam auf die Beine stellen."

Fertigstellung in einem Jahr geplant

In etwa einem Jahr soll die Life-Saver-Datenbank einsatzbereit sein. Dann können die Standorte aller Defibrillatoren im Freistaat schnell gefunden werden – ein entscheidender Schritt, um im Notfall Leben zu retten.