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Fernpass in Tirol am 1. August wegen Demonstration gesperrt: Alle Infos zur Vollsperrung, Alternativen und Tipps

Am Samstag, 1. August, wird der Fernpass in Tirol wegen einer Demonstration für mehrere Stunden gesperrt. Auch die Hahntennjochstraße ist betroffen. Was das für Autofahrer und Urlauber bedeutet und welche Alternativen es gibt, erfahrt ihr hier.

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Fernpass in Tirol Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Fernpass-Route (B179) zwischen Reutte und Nassereith ist am Samstag, 1. August, von 9.45 bis 12 Uhr komplett gesperrt. Zeitgleich wird auch die Hahntennjochstraße (L246) für den gesamten Verkehr dicht gemacht. Die Sperrung betrifft tausende Reisende – der erste August-Samstag gilt laut ADAC als einer der staureichsten Tage des Jahres

Warum wird der Fernpass gesperrt?

Hintergrund der Sperrung ist eine Demonstration einer Bürgerinitiative, die sich gegen den geplanten Fernpass-Tunnel und für eine Verkehrsverlagerung auf die Bahn einsetzt. Bereits am 27. Juni war die Strecke aus demselben Grund blockiert. Damals blieb ein Verkehrschaos aus.

Empfohlene Umleitungen und Alternativrouten

Es wird empfohlen, den Fernpass am 1. August großräumig zu umfahren. Auch vor und nach der Sperrung ist die B179 staugefährdet. Diese Alternativen bieten sich an:

Über die A96 über Lindau und die österreichische Rheintalautobahn (A14) zur Arlbergschnellstraße (S16)
Über München (A8, A99) zum Inntaldreieck und weiter über Kiefersfelden zur Inntalautobahn (A12)
Die Route über Mittenwald – Seefeld – Zirler Berg zur Inntalautobahn (A12).

Fernpass: Wichtige Verbindung für Urlauber

Der Fernpass ist eine der wichtigsten Alpenrouten für Autofahrer aus Deutschland nach Tirol und Italien. An Spitzentagen sind hier bis 30.000 Fahrzeuge unterwegs – auch, weil hier keine Maut verlangt wird.