Lawinengefahr in Bayern steigt: Warnstufe vier von fünf in den Allgäuer und Werdenfelster Alpen
Die Lawinengefahr in Bayern ist aktuell besonders hoch. Oberhalb von 1.600 Metern gilt Warnstufe vier. Wintersportler sollten abseits der Pisten maximal vorsichtig sein. Mehr dazu lest ihr hier.
Die Lawinengefahr in Bayern ist aktuell besonders hoch. Nach starken Schneefällen warnt der Lawinenwarndienst Bayern vor großen Risiken, vor allem in den Allgäuer und Werdenfelster Alpen. Oberhalb von 1.600 Metern gilt Warnstufe vier auf der fünfteiligen Skala – das bedeutet große Gefahr für Wintersportler.
Warnstufe vier in den Alpen: Maximale Vorsicht abseits der Pisten
Abseits der Pisten ist oberhalb von 1.600 Metern maximale Vorsicht geboten. Der Neuschnee und starke Winde sorgen dafür, dass Schneebrettlawinen leicht ausgelöst werden können – entweder von einzelnen Wintersportlern oder sogar von selbst. Besonders gefährlich sind Steilhänge mit mehr als 30 Grad Neigung, Rinnen und Mulden, in denen sich der Schnee sammelt.
Gefahrenzeichen: Wumm-Geräusche und Risse in der Schneedecke
Wer beim Betreten der Schneedecke Risse oder sogenannte Wumm-Geräusche bemerkt, sollte sofort umkehren. Diese Anzeichen weisen auf eine instabile Schneedecke und erhöhte Lawinengefahr hin.
Lawinenunglücke: Jede Minute zählt
In den vergangenen Tagen gab es mehrere Lawinenunglücke in Österreich und Bayern. Ein Skitourengeher im Allgäu am Iseler ist tödlich verunglückt, nachdem er offenbar selbst eine Lawine ausgelöst hatte. Experten betonen, dass im Ernstfall jede Minute zählt – schon nach zehn Minuten unter dem Schnee sinkt die Überlebenschance deutlich.
Lawinenlage bleibt angespannt – Schneefall hält an
Die Lawinenlage bleibt angespannt. In den Hochlagen schneit es weiter, vor allem im Allgäu und im Oberland werden auch am heutigen Freitag dicke Schneeflocken erwartet. Die Schneehöhen sind durch den Wind sehr unterschiedlich und die Gefahr nimmt mit der Höhe zu.