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Olympia 2026: Eishockey-Turnier mit NHL-Stars – Deutschlands Nationalteam mit starker Bayern-Beteiligung und spannenden Duellen in Mailand

Das olympische Eishockeyturnier 2026 in Mailand verspricht Hochspannung: Erstmals seit 2014 sind wieder NHL-Stars dabei. Deutschland trifft in Gruppe C auf Dänemark, Lettland und die USA – mit starker Unterstützung aus Bayern. Wie stehen die Medaillenchancen? Alle Details zu Spielplan, Modus und Stimmen aus dem Team lest ihr hier.

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Eishockey-WM: Norwegen - Deutschland Vít Simanek/CTK/dpa

Das olympische Eishockeyturnier 2026 in Mailand bringt bei den Olympischen Winterspielen in Italien die besten Spieler der Welt aufs Eis. Besonders spannend: Erstmals seit 2014 sind wieder NHL-Stars dabei. Für das deutsche Team ist das Turnier eine große Herausforderung – und Bayern spielt dabei eine zentrale Rolle.

Spielplan: Deutschlands Duelle in Gruppe C

12.02.2026 | 21:10 Uhr | Deutschland – Dänemark
14.02.2026 | 12:10 Uhr | Deutschland – Lettland
15.02.2026 | 21:10 Uhr | USA – Deutschland

Teilnehmer und Modus: So läuft das Turnier

Insgesamt kämpfen 12 Nationalmannschaften um olympisches Gold. Die Teams setzen sich aus den besten Nationen der Weltrangliste, dem Gastgeber Italien und drei Qualifikanten zusammen. In der Vorrunde gibt es drei Gruppen mit je vier Teams. 

Die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite ziehen direkt ins Viertelfinale ein. Die übrigen Teams spielen in einer Qualifikationsrunde um die restlichen Plätze. Danach folgen Viertelfinale, Halbfinale, Spiel um Platz 3 und das Finale.

Die neue Arena in Mailand: Modern, nachhaltig, spektakulär

Das Herzstück des Turniers ist die neue Arena in Mailand, entworfen vom britischen Stararchitekten David Chipperfield. Die Arena bietet Platz für über 12.000 Zuschauer und beeindruckt mit einer LED-beleuchteten Fassade sowie einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Nach den Spielen wird sie als Multifunktionsarena genutzt und kann bei Konzerten bis zu 16.000 Menschen aufnehmen.

Diskussion um das Spielfeld: NHL-Profis und olympische Standards

Im Vorfeld gab es Diskussionen um die Größe des Eishockeyfeldes. Einige NHL-Spieler kritisierten die Maße, doch das Feld entspricht mit 60 mal 26 Metern exakt den olympischen Vorgaben. In der NHL ist das Feld nur einen Meter länger – eine Umstellung, die die Profis meistern müssen.

Die leicht kleinere Eisfläche im Vergleich zur NHL sorgt für noch mehr Tempo und Intensität. Tobias Rieder beschreibt die Auswirkungen so: „Ich würde mich jetzt schon mal darauf einstellen, dass es vielleicht körperlich nochmal ein Ticken härter wird als in der DEL, vor allem mit den ganzen Top-Spielern, die da sind und auch auf dem kleinen Eis. Ich glaube, das Spiel insgesamt wird einfach schneller, besser, härter. Das passiert halt einfach, wenn die besten Spieler der Welt aufeinandertreffen.“

Bayern als Rückgrat des deutschen Teams

Von den 25 Spielern im deutschen Kader stammen zehn aus Bayern. Dazu zählen die Torhüter Maximilian Franzreb (Bad Tölz) und Philipp Grubauer (Rosenheim), die Verteidiger Fabio Wagner (Landshut) und Korbinian Geibel (Starnberg) sowie Stürmer wie JJ Peterka (München), Tobias Rieder (Landshut) und Nico Sturm (Augsburg). Bayern stellt damit einen wichtigen Teil des Teams.

Stimmen aus dem Team: Realistische Ziele und große Motivation

Das deutsche Team geht mit viel Respekt, aber auch mit Selbstbewusstsein ins Turnier. Fabio Wagner betont: 

„Wenn man jetzt rein aufs Papier schaut, dann würde ich uns jetzt nicht zu den Favoriten zählen. Dann muss man ehrlich genug sein, dass die ganzen Top-Nationen einfach super besetzt sind. Wir wollen einfach unsere eigene Identität zeigen dort und uns nicht verstecken, sondern mit Demut reingehen und einfach unser Eishockey spielen.“ 

Gerade die Gruppengegner sieht Wagner als echte Herausforderung: „Die Duelle gegen Dänemark und Lettland waren bei den letzten WM's immer ein Spiel auf Augenhöhe. Es wird wahrscheinlich ähnlich so sein. Die sind auch wieder gut besetzt, haben auch einige NHL-Spieler dabei. Unser Ziel ist einfach, dass wir gut ins Turnier starten, dass wir von Spiel zu Spiel schauen und uns auch nicht irgendwo verstecken oder Angst haben.“ Die USA sieht Wagner als einen der Mitfavoriten auf eine Medaille.

Ein besonderer Fokus liegt auf Leon Draisaitl, dem deutschen Superstar: „Er bringt eigentlich alles mit, was man für eine eisige Mannschaft brauchen kann. Ich meine, der ist bestimmt unter den Top Drei, Top Fünf besten Spielern der Welt, ein Aushängeschild vom deutschen Eishockey und ist natürlich ein Leitwolf bei uns in der Mannschaft. Hoffentlich können wir uns alle dranhängen und so gut wie möglich spielen“, sagt Tobias Rieder, der mit Draisaitl vor achten Jahren zusammen bei den Edmonton Oilers spielte.

Medaillenchancen für Deutschland: Außenseiter mit Potenzial

Das deutsche Team geht als Außenseiter ins Turnier. Die Konkurrenz ist mit Top-Nationen wie Kanada, USA, Schweden und Finnland extrem stark besetzt – vor allem durch die Rückkehr der NHL-Stars. Die Mannschaft setzt auf Teamgeist, einen guten Start und die Erfahrung aus den letzten Jahren. Mit einer starken Leistung und etwas Glück ist eine Überraschung möglich. 

Die Medaillenchancen sind realistisch betrachtet gering, aber nicht ausgeschlossen – das Ziel ist das bestmögliche Ergebnis, wie Bundestrainer Kreis betont. Oder wie Tobias Rieder sagt: „Wenn man in den Flow kommt, dann ist alles möglich und dann kann alles passieren. Ich will mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Wir müssen mal schauen, wie wir ins Turnier starten und wie das Turnier so verläuft. Hoffentlich haben wir einen guten Start, hoffentlich wachsen wir schnell zusammen und hoffentlich läuft alles genau so, wie wir es uns vorstellen.“

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