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Söder erklärt AfD-Stärke mit Stadtbild und Abschiebezahlen

Die AfD ist seit Monaten in Umfragen extrem stark. Die Union kommt inhaltlich bisher nicht dagegen an. CSU-Chef Söder sieht zwei Schlüsselthemen, um das zu ändern.

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ARD-Sommerinterview mit CSU-Chef Söder Fabian Sommer/dpa

Berlin (dpa) - Die hohen Zustimmungswerte der AfD in Deutschland haben nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder mit aus seiner Sicht weiterhin nicht ausreichend konsequenten Abschiebungen zu tun. Es seien zwar weniger Menschen in Deutschland hinzugekommen. «Aber es sind immer noch sehr viele da, obwohl sie eigentlich kein Aufenthaltsrecht haben», sagte der bayerische Ministerpräsident im ARD-«Sommerinterview». Das Stadtbild, von dem viele redeten, habe sich daher noch nicht verändert.

Wer keine Aufenthaltserlaubnis habe, müsse zurückgeführt werden. «Das machen wir in Deutschland jetzt sehr, sehr stark», betonte Söder. Um die AfD zudem zu bekämpfen, brauche es auch eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik. «Und darum ist es so zwingend notwendig, dass viele der Reformen, die jetzt angegangen werden, auch zum Abschluss kommen. Weil sie am Ende unser Land wieder wettbewerbsfähig machen.» Wenn etwa Autowerke geschlossen würden, «dann ist der Gang eines Menschen, der keine Zukunft mehr sieht, in eine radikale Entscheidung doch sehr leicht möglich».

© dpa-infocom, dpa:260802-930-474870/1