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Söder spricht sich gegen einen Boykott der Fußball-WM in den USA aus und warnt vor einem Bruch mit Amerika – CSU-Chef setzt auf Besonnenheit und Realismus

Die Diskussion um einen möglichen Boykott der Fußball-WM in den USA sorgt für Aufsehen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht sich klar dagegen aus und warnt vor einem Bruch mit Amerika. Warum er Besonnenheit und Realismus fordert, lest ihr hier.

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Markus Söder bei der Winterklausur der CSU-Landtagsfraktion Pia Bayer/dpa

Die Debatte um einen möglichen Boykott der Fußball-WM beschäftigt aktuell die deutsche Politik. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lehnt diese Idee entschieden ab und warnt vor negativen Folgen für den internationalen Austausch.

Söder: Boykott der Fußball-WM ist „völliger Quatsch“

Nach einer CSU-Vorstandssitzung in München bezeichnete Söder die Boykott-Forderungen als „völlig absurd“. Er betonte, dass ein Boykott sowohl den Sportlern als auch den außenpolitischen Beziehungen schade. Die Fußball-Weltmeisterschaft findet 2026 nicht nur in den USA, sondern auch in Kanada und Mexiko statt.

Warnung vor Bruch mit Amerika

Söder mahnt, dass ein Bruch mit den Vereinigten Staaten falsch wäre. Stattdessen brauche es einen Mix aus Besonnenheit, Klarheit und Realismus im Umgang mit Amerika. Auch andere Formen des Boykotts, wie der Verzicht auf US-Waren, lehnt er ab. Dies würde am Ende auch Deutschland schaden.

Langfristige Strategie statt kurzfristiger Aktionen

Der CSU-Chef fordert eine langfristige Strategie im Umgang mit den USA. Er spricht sich gegen Aufgeregtheit und Aggression aus und plädiert für einen sachlichen Dialog. Die aktuellen politischen Herausforderungen sollten mit klarem Kopf und Weitblick angegangen werden.

Hintergrund der Debatte

Auslöser der Diskussion war eine Forderung u.a. von Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli, der eine Debatte über die Teilnahme der deutschen Nationalmannschaft an der WM angestoßen hatte. Dabei ging es um die politische Lage in den USA und deren Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft.