25.01.2023 | Deutschland Weltweite Störung bei Microsoft behoben: Das war die Ursache

Am Mittwochmorgen bemerkten viele von uns in den bayerischen Büros Probleme mit ihren Microsoft Programmen. Grund dafür war eine weltweite Störung bei dem Software-Entwickler. Diese ist nach vielen Stunden nun behoben.

Foto: Peter Kneffel/dpa

Viele bemerken es am Mittwochmorgen (25.01.2023) bei der Arbeit: Probleme bei Microsoftprogrammen. Grund dafür war eine weltweite Störung

Weltweit technische Probleme

Microsoft kämpfte mit technischen Problemen bei seinen Office-Programmen. Nicht nur Officeprogramme, auch Spielserver, wie etwa vom Computerspiel Minecraft, waren betroffen. Tausende Nutzer weltweit hatten keinen Zugriff oder melden Probleme. Zum einen hatten sie keine E-Mails erhalten oder Probleme bei Videokonferenzen mit dem Programm "Teams". 

Laut Microsoft waren folgende Programme betroffen: 

  • Microsoft Teams
  • Exchange Online
  • Outlook
  • SharePoint Online
  • OneDrive for Business
  • Microsoft Graph
  • PowerBi
  • M365 Admin Portal
  • Microsoft Intune
  • Microsoft Defender for Cloud Apps and Microsoft Defender for Identity

Unter anderem melden Nutzer die Störungen auch bei Portalen wie "Allestörungen.de"

Neben Deutschland und den USA wurden auch in Australien, Großbritannien, Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten vermehrt Ausfälle gemeldet. Während des Ausfalls konnten die meisten Nutzer keine Nachrichten austauschen, an Anrufen teilnehmen oder andere Funktionen nicht nutzen.

Microsoft arbeitete mit Hochdruck an den Problemen

Man habe sich unmittelbar an die Fehlerbehebung gemacht, so Microsoft. Allerdings musste zunächst ein Weg gefunden werden, die Probleme zu umgehen, ohne dadurch selbst einen weiteren Ausfall auszulösen.

Mittlerweile habe man den Auslöser gefunden, so Microsoft. Eine Änderung im Netzwerk soll demnach für den Fehler verantwortlich sein, dieser wurde nun zurückgenommen.

Inzwischen funktionieren die Microsoft-Dienste wieder! Das fehlerhafte Update im Microsoft-Netzwerk wurde wieder rückgängig gemacht. Danach kamen die Dienste am späten Vormittag (MEZ) Stück für Stück wieder online. Durch den Fehler in der Konfiguration konnten Dienste nicht mit der Cloud-Infrastruktur und auch nicht untereinander kommunizieren.