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Camilla: Schweigen zu Charles' Krebserkrankung war schwierig

Offen spricht die Königin darüber, wie schwer es ihr fiel, die schwere Erkrankung ihres Mannes Charles anfangs geheim zu halten.

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Königin Camilla Andrew Matthews/PA Wire/dpa

London (dpa) - Die britische Königin Camilla hatte nach eigenen Worten Mühe, vor der Bekanntgabe der Krebserkrankung ihres Mannes die schlimmen Neuigkeiten für sich zu behalten. Das sagte die 79-Jährige in einem Gespräch mit der Organisation «Maggie's», die sich seit 30 Jahren um die emotionalen und psychischen Bedürfnisse von Krebskranken und deren Angehörigen kümmert und dabei viel Wert auf ansprechende Räumlichkeiten legt.

Anfang Februar 2024 teilte der Palast mit, dass König Charles III. (77) an Krebs erkrankt war. Nur kurze Zeit vorher besuchte Camilla eine Veranstaltung von «Maggie's». «Beinahe hätte ich etwas gesagt, aber ich fühlte, dass es nicht der richtige Zeitpunkt war», erinnerte sich Camilla nun in einem auf Video festgehaltenen Gespräch mit «Maggie's»-Geschäftsführerin Dame Laura Lee. 

Camilla, die Präsidentin der Organisation ist, lobte deren Ansatz, die Betroffenen in architektonisch anspruchsvollen Zentren und ästhetisch eingerichteten Räumen zu empfangen. Entworfen wurden die Gebäude teils von Stararchitekten wie Zaha Hadid, Frank Gehry und Richard Rogers. Gründerin Maggie Keswick Jencks, die 1995 an Krebs starb, habe verstanden, dass sich krebskranke Menschen nach einer schönen Umgebung sehnten, die Trost spende, sagt Camilla in dem Video.

© dpa-infocom, dpa:260819-930-553562/1