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Ronaldo und Georgina überraschen mit heimlicher Hochzeit

Während Fans und Medien auf Madeira vergeblich auf die große Promi-Hochzeit warteten, geben sich Ronaldo und Georgina heimlich das Ja-Wort. Warum eine Zeremonie unter Ausschluss der Öffentlichkeit?

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Ronaldo und Rodriguez Fabio Ferrari/LaPresse/dpa

Lissabon (dpa) - Nach wochenlangen Spekulationen haben Portugals Fußballstar Cristiano Ronaldo und seine langjährige Partnerin Georgina Rodríguez überraschend und heimlich geheiratet. Die standesamtliche Trauung fand im portugiesischen Nobelbadeort Cascais westlich von Lissabon unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. An der Zeremonie im engsten Familienkreis nahmen die fünf Kinder des Paares teil, wie aus einer an die Deutsche Presse-Agentur und einige andere Medien verschickten Mitteilung hervorgeht.

Bis zuletzt war über Ort und Zeitpunkt der Hochzeit gerätselt worden. Noch am Wochenende hatten sich Hunderte Schaulustige, Touristen und Medienvertreter vor der Kathedrale von Funchal auf Ronaldos Geburtsinsel Madeira versammelt, nachdem Gerüchte über eine dortige Trauung im Netz und in einigen größeren Medien die Runde gemacht hatten. Die Berichte stellten sich als falsch heraus.

Falscher Alarm auf Madeira

Tatsächlich fand in der Kathedrale am vergangenen Samstag eine Hochzeit statt – allerdings nicht die des 41 Jahre alten Ronaldo und der 32-jährigen Rodríguez. Getraut wurden nach portugiesischen Medienberichten stattdessen Fábio und Nicole, ein aus Frankreich stammendes Auswandererpaar. Der Medienrummel habe die beiden völlig überrascht, hieß es.

Ronaldo und Rodríguez gelang es derweil, ihre eigene Hochzeit bis zum Ja-Wort geheim zu halten. Erst nach Vollzug veröffentlichten sie am Dienstagabend auf Instagram ein gemeinsames Foto, auf dem sie ihre Eheringe zeigen. Unter dem Foto auf Ronaldos und Rodríguez' Account sind die Buchstaben «C» und «G» und ein Herz zu sehen - die Anfangsbuchstaben aus den Vornamen der beiden. Der Post wurde innerhalb kurzer Zeit millionenfach mit «Gefällt mir» markiert.

Die Fußball-Ikone und das heutige Model sind schon seit 2016 ein Paar. Kennengelernt haben sie sich damals in einem exklusiven Modegeschäft in Madrid, wo Rodríguez nach eigenen Angaben als Verkäuferin arbeitete. Ronaldo ging damals bei Real Madrid auf Torejagd. Wenig später wurden die beiden bei einem Konzert des kanadischen Popstars Justin Bieber erstmals gemeinsam fotografiert - kurz bevor sie ihre Beziehung öffentlich machten.

Warum blieb die «Hochzeit des Jahres» geheim?

Ronaldo und die in Argentinien geborene Spanierin hatten ihre Verlobung vor einem Jahr öffentlich gemacht. Am 11. August 2025 zeigte Rodríguez auf Instagram einen großen oval geschliffenen Diamantring und schrieb dazu: «Ja, ich will. In diesem und in all meinen Leben.»

Dass die «Hochzeit des Jahres» - wie die Zeitung «Correio da Manhã» schrieb - im kleinen und geheimen Rahmen stattfand, dürfte viele überraschen. Ronaldo gilt schließlich als einer der größten Stars des Weltsports - und scheut das Rampenlicht nicht. Mit seinen Rekorden, spektakulären Torjubeln und einem Instagram-Account mit Hunderten Millionen Followern inszeniert er sich seit Jahren als globale Marke und teilt dort auch private Momente.

Einen Hinweis darauf hatte Ronaldo allerdings schon wenige Monate nach der Verlobung gegeben. In einem Interview sagte er Ende vorigen Jahres, seine Partnerin wünsche sich keine große Feier. «Sie mag keine großen Partys. Sie mag private Dinge. Ich respektiere ihre Entscheidung.»

Fünf Kinder - und ein möglicher Nachfolger

Mit Rodríguez hat Ronaldo zwei Töchter: Alana Martina und Bella Esmeralda. Die Zwillinge Eva und Mateo sowie der älteste Sohn Cristiano Jr., der als erfolgreicher Jugendspieler mit Drang zum gegnerischen Tor langsam in die Spuren seines berühmten Papas zu treten scheint, stammen nicht aus der Beziehung des Offensivspielers mit der Influencerin.

Bei seinem WM-Abschied in diesem Sommer war Ronaldo nach der Niederlage der Portugiesen gegen Spanien, nach der ihm Tränen in den Augen standen, auch Kritik und Mitleid entgegengeschlagen. Ronaldo habe auf dem Rasen das dargestellt, «was er auch ist: ein 41-Jähriger, der versucht, die Zeit zurückzudrehen», schrieb «The Athletic». Ronaldo selbst schloss das Kapitel WM für sich mit «gutem Gewissen» ab - aber eben titellos. Die Stiefel will Ronaldo derweil auch mit 41 vorerst nicht an den Nagel hängen. Er steht seit 2023 beim saudi-arabischen Verein al-Nassr unter Vertrag.

© dpa-infocom, dpa:260811-930-516041/2