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Tote und Verletzte bei russischen Angriffen

Die russischen Streitkräfte setzen die Ukraine weiter unter Druck. Immer neue Angriffe gegen zivile Ziele fordern zahlreiche Opfer.

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Ukraine-Krieg - Kiew Dan Bashakov/AP/dpa

Kiew (dpa) - Bei einer Serie von russischen Angriffen sind in der Ukraine zahlreiche Menschen zu Schaden gekommen. In der Hauptstadt Kiew wurden in Folge zahlreicher Angriffe, die bereits in der Nacht begonnen hatten, mindestens fünf Menschen getötet. Die Zahl der Verletzten wurde von den Behörden mit mindestens 35 angegeben. Bei den Angriffen seien mehrere Wohnhäuser getroffen und beschädigt worden.

Daneben wurden in der Region Sumy im Osten des Landes zehn Menschen in einem Lokalzug bei einem Angriff von Kampfdrohnen verletzt. Bei der Attacke seien die Lokomotive sowie ein Passagierwaggon getroffen und in Brand gesetzt worden, teilte die Behörden auf Telegram mit. Schon am Vormittag war auf der Strecke zwischen Dnipro und Saporischschja eine Mitarbeiterin der ukrainischen Eisenbahn bei einem Drohnenangriff getötet worden.

Der staatliche Stromversorger DTEK berichtete vom Komplettausfall eines Wärmekraftwerks nach einem russischen Angriff. Die Stromerzeugung in der Anlage sei nach erheblichen Schäden eingestellt worden. DTEK machte keine Angaben zum Standort des Kraftwerks. Die Behörden von Mykolajiw und Cherson berichteten von einem vollständigen Blackout in Gemeinden.

Russland führt seit über viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. In ihrem Abwehrkampf gegen die ständigen russischen Angriffe werden die ukrainischen Streitkräfte vom Westen unterstützt.

© dpa-infocom, dpa:260908-930-655048/1