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Clan-Mitglied auf Linken-Party - Partei distanziert sich

Die Linke in Berlin-Neukölln betont nach dem Besuch eines Clan-Mitglieds auf ihrer Wahlparty: «Es gibt weder politische noch persönliche Beziehungen zu dieser Person.»

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Abgeordnetenhaus-Wahl Berlin - Wahlparty Die Linke Sebastian Gollnow/dpa

Berlin (dpa) - Die Linke in Berlin-Neukölln hat nach dem Besuch eines führenden Clan-Mitglieds auf einer Wahlparty betont, dass es weder politische noch persönliche Beziehungen zu der Person gebe. «Es handelte sich um eine öffentliche Veranstaltung, zu der auch ungeladene Personen Zutritt hatten», teilte Jorinde Schulz aus dem Bezirksvorstand der Neuköllner Linke auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 

«Uns war die Person und ihre Anwesenheit im Speziellen nicht bekannt, sie steht nicht auf unserer Anmeldeliste. Es gibt weder politische noch persönliche Beziehungen zu dieser Person.» Der Besuch der Wahlparty habe daran «selbstverständlich nichts geändert».

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner schrieb bei X: «Dass Issa Remmo auf der Wahlparty der Berliner Linken auftaucht, ist ein verstörendes Signal. Gerade eine Partei, die Verantwortung für unsere Stadt übernehmen will, muss unmissverständlich deutlich machen, dass es keinerlei Nähe zu Strukturen geben darf, die zur organisierten Kriminalität gehören.» 

Mehrere Medien hatten zuvor von dem Besuch des bekannten Clan-Mitglieds auf der Wahlparty in Neukölln berichtet.

© dpa-infocom, dpa:260920-930-715806/2