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Umfrage zum Schulstart: Mehrheit gegen Verbot von Tablets und Laptops

Am 15.09. beginnt für Bayerns Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr. Eine aktuelle Umfrage zeigt: 59% der Befragten in Bayern sind gegen ein Verbot von digitalen Hilfsmitteln im Unterricht.

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  • Antenne Bayern Grafik „Hand aufs Herz – Laptops an Schulen“: Frage „Sollten wir zurück zu einer eher analogen Schule, also Hilfsmittel wie Tablets oder Laptops wieder verbieten?“, daneben Kreisdiagramm einer bundesweiten repräsentativen Umfrage in Deutschland (Juli–August 2026) mit 59 % Nein, 30 % Ja und 11 % weiß nicht, Antenne Bayern Logo oben rechts. Foto: ANTENNE BAYERN
  • Antenne Bayern Abschlussgrafik „Ergebnis deutschlandweit – Laptops an Schulen“: großes Kreisdiagramm mit bundesweitem Umfrageergebnis aus Deutschland (Juli–August 2026) zur Frage nach einem Verbot von Tablets und Laptops im Unterricht: 71 % Nein, 22 % Ja, 7 % weiß nicht, Antenne Bayern Logo unten rechts. Foto: ANTENNE BAYERN
  • Antenne Bayern Umfragegrafik zu digitalen Hilfsmitteln an Schulen: Balkendiagramme zeigen Unterschiede zwischen Frauen und Männern sowie Altersgruppen in Deutschland; Frauen 22 % Ja und 71 % Nein, Männer 21 % Ja und 70 % Nein; Altersklassen 14–29, 30–49 und ab 50 Jahren mit überwiegend klarer Ablehnung eines Verbots von Tablets und Laptops. Foto: ANTENNE BAYERN
  • Antenne Bayern Grafik „Laptops an Schulen“: Balkendiagramme mit Ergebnissen einer bundesweiten Umfrage nach Wohnort (Stadt 23 % Ja, 69 % Nein; Land 23 % Ja, 71 % Nein) und Familienstand (Menschen mit Kindern, ohne Kinder, Singles) zur Frage, ob digitale Geräte wie Tablets und Laptops an Schulen wieder verboten werden sollten, inklusive Antenne Bayern Logo. Foto: ANTENNE BAYERN

Am Dienstag, den 15.09. beginnt für Bayerns Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr. Pünktlich zum Schulstart zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag von ANTENNE BAYERN: Eine deutliche Mehrheit der Befragten möchte digitale Hilfsmittel wie Tablets und Laptops weiterhin im Unterricht nutzen können.

Mehrheit in Bayern gegen Rückkehr zur analogen Schule

In Bayern spricht sich eine Mehrheit der Studienteilnehmer gegen ein Verbot digitaler Hilfsmittel an Schulen aus. 59 Prozent der Befragten im Freistaat antworteten, Tablets und Laptops sollten nicht wieder verboten werden. 30 Prozent befürworten dagegen eine Rückkehr zu einer eher analogen Schule. 11 Prozent machten keine Angabe oder wussten es nicht.

Deutschlandweit fällt das Ergebnis noch deutlicher aus: 71 Prozent der Befragten sprechen sich dagegen aus, digitale Hilfsmittel wie Tablets oder Laptops an Schulen wieder zu verbieten. 22 Prozent befürworten ein solches Verbot, 7 Prozent machten keine Angabe oder wussten es nicht.

Ähnliche Einschätzungen in den Bevölkerungsgruppen

Über die verschiedenen Bevölkerungsgruppen hinweg zeigt sich bundesweit ein weitgehend einheitliches Bild:

  • Männer/Frauen: 21 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen befürworten ein Verbot digitaler Hilfsmittel.
  • Alter: Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 22 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen 21 Prozent und bei den Befragten ab 50 Jahren 22 Prozent.
  • Demografie: In Städten sprechen sich 23 Prozent für eine Rückkehr zu einer eher analogen Schule aus, auf dem Land ebenfalls 23 Prozent.
  • Familienstand: Bei den Befragten mit Kindern liegt die Zustimmung zu einem Verbot bei 23 Prozent, bei den Befragten ohne Kinder bei 22 Prozent.
  • Die Ablehnung eines Verbots liegt bei 73 Prozent der 14- bis 29-Jährigen, 73 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 69 Prozent der Befragten ab 50 Jahren.
  • Unter den Befragten mit Kindern lehnen 77 Prozent ein Verbot ab, unter den Befragten ohne Kinder sind es 70 Prozent.

Die Angaben beziehen sich jeweils auf die im Rahmen der Studie befragten Personen und stellen keine Aussage über die Haltung jedes einzelnen Mitglieds der jeweiligen Gruppe dar.

    So wurde gefragt

    Die konkrete Frage lautete:

    „Sollten wir zurück zu einer eher analogen Schule, also Hilfsmittel wie Tablets oder Laptops wieder verbieten?“

    Bei der repräsentativ gewichteten telefonischen Befragung wurden vom 27. Juli bis 22. August 2026 insgesamt 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren aus Privathaushalten in Deutschland interviewt. Die Stichprobe umfasst dabei 159 Befragte aus Bayern. Die Ergebnisse für Bayern sind deshalb mit einer größeren statistischen Unsicherheit verbunden als die Ergebnisse für die Gesamtbevölkerung.

    Die Studie wurde vom Marktforschungsinstitut ifak im Auftrag von ANTENNE BAYERN durchgeführt; die telefonische Erhebung erfolgte über das Telefonstudio Rilaton GmbH, mit ADM-Dual-Frame-Stichprobe.

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