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Ausstellung entführt in Welt der Arktis und Antarktis

Wer schon immer einmal einen Eindruck von Nordlichtern bekommen wollte, muss dafür keine weite Reise mehr antreten: In München gibt eine neue Ausstellung Einblicke in die kalte Welt an den Polen.

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Weltpremiere der neuen immersiven Erlebniswelt "Polarwelten" Felix Hörhager/dpa

München (dpa/lby) - Ein nachgebautes Forschungscamp, Informationen zu den Inuit oder Nachbildungen von Eisbären und Pinguinen vermitteln von Freitag an in München Einblicke in die Welt der Arktis und Antarktis. Herzstück der weltweit erstmals gezeigten Ausstellung «Polarwelten» ist ein immersiver Erlebnisraum, in dem die Besucherinnen und Besucher so tief in die Welt aus Wasser und Eis hineingezogen werden sollen, dass die reale Umgebung in den Hintergrund tritt. 

«In einer rund 25-minütigen Inszenierung verschmelzen monumentale Bildwelten, modernste Projektionstechnik und authentische Naturklänge zu einer eindrucksvollen Expedition durch die Polarregionen», schildert der Veranstalter. Dabei könne man einen Eindruck von Eisbergen, Polarlichtern oder Mitternachtssonne bekommen oder Wale durch das weite Meer tauchen sehen. 

Der Rundgang durch die Ausstellung führt zudem durch verschiedene Themenwelten. Dabei erfahren Besucher, was die beiden Polarregionen unterscheidet und welche besonderen Bedingungen das Leben im ewigen Eis prägen. «Mit "Polarwelten" wollen wir Wissenschaft emotional erlebbar machen und zeigen, wie eng die Polarregionen mit unserem Leben und unserer Zukunft verbunden sind», schilderte Produzent Oliver Forster. 

Die Ausstellung wird noch mindestens bis Ende Februar im Münchner Pineapple Cube zu sehen sein. Ein zweites Set soll ab Ende November in Köln gezeigt werden. Weitere Städte im Anschluss sind in Planung.

© dpa-infocom, dpa:261029-930-909675/2