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Bayerischer Hightech-Preis geht an Roboter-Forscherin

Mit 300.000 Euro aus Stiftungsgeld würdigt der Freistaat jedes Jahr Spitzenforscher aus Technik- und Ingenieurwissenschaften. Dieses Mal wird eine US-Wissenschaftlerin geehrt.

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Münchner Residenz Peter Kneffel/dpa

München (dpa/lby) - Bayern ehrt dieses Jahr die US-Robotikforscherin Daniela Rus mit dem Hightech-Preis des Ministerpräsidenten. Die Direktorin des MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory in Boston werde am 23. Juli für bahnbrechende Beiträge zur Robotik und autonomen Systemtechnik ausgezeichnet, teilte das bayerische Wissenschaftsministerium mit. Sie gestalte die nächste Generation intelligenter, vernetzter Roboter.

«Ihre wegweisenden Arbeiten konzentrieren sich auf vier Bereiche: selbstorganisierende Roboterkollektive, Soft Roboter, autonome Mobilität sowie vom menschlichen Gehirn inspirierte Künstliche Intelligenz», teilte die bayerische Akademie der Wissenschaften zur Begründung mit. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nannte Rus eine «weltweite Koryphäe der Robotik und KI».

Verbindungen nach München

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (ebenfalls CSU) sagte, die US-Amerikanerin stehe auch für internationale Vernetzung: «Schön, dass sie die Verbindung zwischen Boston und Bayern, zwischen MIT und TUM lebt.» An der Technischen Universität München war sie unter anderem zur Veranstaltungsreihe «Munich AI Lectures» zu Gast gewesen.

Der Hightech-Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten wird von der Staatsregierung und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland verliehen. In jedem zweiten Jahr sollen die Preisträger einen «besonderen Bezug zum Freistaat» haben. Dotiert ist der Preis mit 300.000 Euro durch die Rohde-Stiftung.

© dpa-infocom, dpa:260717-930-397433/1