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Bayern-Shootingstar Karl: Fast wäre er beim VfB gelandet

Lennart Karl hätte fast beim VfB Stuttgart gespielt. Warum sich der junge Bayern-Profi letztlich anders entschied, erzählt Fußball-Trainer Markus Fiedler.

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Lennart Karl Sven Hoppe/dpa

München/Stuttgart (dpa) - Bundesliga-Shootingstar Lennart Karl vom FC Bayern München stand offenbar kurz vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart. «Mit einem Fuß war er nämlich schon in meinem U17-Team beim VfB», sagte der damalige Nachwuchstrainer der Schwaben, Markus Fiedler, dem «Münchner Merkur» vor dem Finale im DFB-Pokal zwischen den Stuttgartern und dem deutschen Rekordmeister am Samstag (20.00 Uhr/Sky und ARD). 

«Er wäre als C-Jugendlicher direkt in meine U17 integriert worden. Auch die Eltern waren überzeugt davon, dass ein Wechsel nach Stuttgart gut gewesen wäre. Aber der Junge ist halt von Kindesbeinen FC Bayern-Fan gewesen, hat in Bayern-Bettwäsche geschlafen», so Fiedler. 

Fiedler versucht es noch einmal

Daher sei es fast unmöglich gewesen, Karl emotional zu überzeugen, sagte der 40-Jährige, der zuletzt beim 1. FC Magdeburg arbeitete. Auch in dieser Zeit versuchte Fiedler, Karl zu verpflichten. «Wir wussten alle um seine Veranlagung, dachten vor seinem Bayern-Durchbruch: Eine Leihe wäre vielleicht eine Option für seine ersten Gehversuche als Profi. Na ja, ich würde sagen: Das Thema ist jetzt durch.»

Karl absolvierte in seiner ersten Profi-Saison 38 Pflichtspiele für die Bayern und erzielte dabei 9 Tore. Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann wurde auf den 18-Jährigen aufmerksam und berief ihn in die Nationalmannschaft.

© dpa-infocom, dpa:260521-930-108948/1