Gefährlicher Altschnee: Bergwacht Hinterstein rettet fünf Wanderer
T-Shirt-Wetter im Tal, Winterbedingungen in den Bergen: Die Bergwacht Hinterstein hat am Pfingstwochenende fünf Wanderer aus dem Schnee gerettet. Die Gemeinde Bad Hindelang warnt vor erheblichen Gefahren durch Altschnee. Alle Infos dazu lest ihr hier.
Während im Tal Hochsommer herrscht, sieht es oben in den Allgäuer Bergen noch ganz anders aus: Die Bergwacht Hinterstein musste an Pfingsten gleich fünf Wanderer am Jubiläumsweg und rund um den Schrecksee retten. Wegen der nach wie vor heiklen Bedingungen in den Hochlagen konnten sie nicht mehr selbstständig ins Tal absteigen, schreibt die Bergwacht Hinterstein auf Facebook. Zum Glück blieben alle unverletzt – obwohl einige bereits ein Stück abgerutscht waren.
Warnung der Gemeinde Bad Hindelang
Die Gemeinde Bad Hindelang schreibt auf ihrer Homepage: Lasst euch von Sonne und Wärme im Tal nicht täuschen. Der Schrecksee und sein Zustieg liegen auf der Nordseite, dort liegt noch jede Menge Schnee – mit erheblicher Rutsch- und Absturzgefahr. Außerdem heißt es: Oberhalb von 1800 Metern, mit nördlicher Ausrichtung teilweise auch darunter, liegt noch viel Altschnee. Von Bergtouren in diesem Bereich wird dringend abgeraten. Die Wandersaison im Hochgebirge habe noch nicht begonnen, aktuell herrschten dort schlechte Bedingungen.
Empfehlung der Bergwacht Hinterstein
Die Bergwacht Hinterstein schließt sich den Ausführungen der Gemeinde Bad Hindelang an. Wer in den nächsten Tagen eine Bergtour plant, sollte die aktuellen Warnungen ernst nehmen und auf Touren im Hochgebirge verzichten.