Zum Hauptinhalt springen

Brand in Ulmer Gefängnis – Verletzte durch Rauchvergiftung

In einer Holzwerkstatt eines Ulmer Gefängnisses bricht am Mittag ein Feuer aus. Drei Menschen erleiden Rauchvergiftungen. Zahlreiche Kräfte sind im Einsatz.

ANTENNE BAYERN ANTENNE BAYERN GmbH & Co. KG ANTENNE BAYERN Logo
Brand in Gefängnis Ulm Nico Pointner/dpa

Ulm (dpa) - In einem Gefängnis in Ulm ist in einer Werkstatt ein Feuer ausgebrochen. Ersten Erkenntnissen zufolge erlitten drei Menschen eine Rauchvergiftung, wie eine Polizeisprecherin sagte. Einer von ihnen, ein 26 Jahre alter Insasse, wurde ins Krankenhaus gebracht. 

In der Holzwerkstatt im zweiten Stock des Gefängnisses brach der Sprecherin zufolge am Mittag das Feuer aus. Die Feuerwehr sei «mit einer Vielzahl an Kräften vor Ort» gewesen, um den Brand zu löschen. Starker Rauch sei den Einsatzkräften entgegengeschlagen.

Der betroffene Gebäudeteil wurde evakuiert. Der Grad der Verletzungen und die Identität der anderen Betroffenen sowie die Brandursache waren zunächst nicht bekannt.

Gefängnisinsassen arbeiten in Schreinerei und Schlosserei

Die Justizvollzugsanstalt Ulm verfügt über zwei Standorte. Die Hauptanstalt befindet sich im historischen Festungsgebäude. Insassen können dem Landesbetrieb Vollzugliches Arbeitswesen (VAW) zufolge in den Ulmer Gefängnissen in einer Schreinerei, einer Schlosserei und einem Unternehmerbetrieb arbeiten und stellen etwa Büromöbel für Unternehmen, Behörden und private Auftraggeber her.

© dpa-infocom, dpa:260304-930-767543/2