Eurofighter-Training, Truppenmärsche und Hubschrauber-Übungen: Bundeswehr sorgt für Lärm und Verkehrsbehinderungen
In Teilen Südbayerns und Unterfrankens sorgt die Bundeswehr diese Woche für mehr Aktivität am Himmel und auf den Straßen. Alle Details und Hinweise lest ihr hier.
In Südbayern und Unterfranken führt die Bundeswehr in dieser Woche mehrere Übungen durch. Dazu gehören Eurofighter-Trainingsflüge, Truppenmärsche und Hubschrauber-Einsätze. Die Maßnahmen dienen der Ausbildung und Sicherheit, bringen aber auch Einschränkungen für die Bevölkerung mit sich.
Eurofighter-Training in Südbayern sorgt für Lärm am Himmel
Das Taktische Luftwaffengeschwader 74 aus Neuburg an der Donau führt von Montag, 20. April, bis Donnerstag, 23. April 2026, vermehrt Trainingsflüge mit dem Eurofighter durch. Die Flüge finden vor allem im Allgäu und angrenzenden Regionen statt. Die Maschinen starten vom Fliegerhorst Neuburg und sind auch abends unterwegs – spätestens um 21 Uhr ist Schluss. Die Bundeswehr betont, dass diese Flüge für die Pilotenausbildung und die Aufrechterhaltung der Lizenzen zwingend notwendig sind. Wer sich durch den Flugbetrieb gestört fühlt, kann sich an das Bürgertelefon des Luftfahrtamtes der Bundeswehr unter 0800/8620730 oder per E-Mail an fliz@bundeswehr.org wenden.
Truppenmärsche und Straßensperrungen im Landkreis Würzburg
Parallel finden im Landkreis Würzburg zwei Manöverübungen statt. Von Montag bis Donnerstag marschieren rund 150 Soldaten von Bad Mergentheim zur Mainfranken-Kaserne in Volkach. Am Mittwoch, 22. April, kommt es zwischen 14 und 17 Uhr zu einer etwa 30-minütigen Straßensperrung in Zell am Main (Hettstadter Steige, Hauptstraße, Rothofstraße). Auch auf den Strecken zwischen Kist, Veitshöchheim, Estenfeld und Kürnach ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Hubschrauber-Übung in Oesfeld
Am Mittwoch, 22. April, sind zudem sechs Bundeswehr-Hubschrauber im Einsatz. Die Übung findet überwiegend in der Kaserne Niederstetten statt, die Hubschrauber fliegen aber auch einen Außenlandeplatz in Oesfeld im Markt Bütthard an. Dabei kann es zu zusätzlichem Lärm und dem Einsatz von Rauchmunition kommen.