Digitalminister Mehring: Aiwangers Tod «komplett surreal»
Digitalminister Fabian Mehring wollte sich noch am Mittag mit Aiwanger in Berlin zum Mittagessen verabreden. Groß ist nun seine Bestürzung über den plötzlichen Tod des Freie-Wähler-Chefs.
München (dpa/lby) - Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) hat mit tiefer Bestürzung auf den plötzlichen Tod seines Parteichefs Hubert Aiwanger reagiert. «Jetzt im Hotel zu sitzen und verstehen zu müssen, dass Hubert gestorben ist, fühlt sich komplett surreal an. Ich bin fassungslos und traurig, versuche zu funktionieren und wünsche seiner Familie von Herzen Beileid und viel Kraft», schrieb Mehring auf Instagram.
Wie Mehring berichtete, hatte er Aiwanger noch am Mittag eine SMS geschrieben, weil die beiden Politiker zeitgleich in Berlin waren. Der Inhalt: «ob wir was zusammen Essen wollen». Wie die dpa erfuhr, hätte Aiwanger am Nachmittag bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler, deren Bundes- und Landesvorsitzender er ist, eine Rede halten sollen.
Als Mehring stattdessen gebeten worden sei, am Nachmittag krankheitsbedingt für Aiwanger einzuspringen, habe er dem Freie-Wähler-Chef eine gute Besserung gewünscht. Mehring sei «quasi von einem Schnupfen» ausgegangen, schrieb er auf Instagram. «Wir alle verdanken ihm so viel. Ruhe in Frieden, Hubert!»