Eier-Knappheit in Bayern: Warum die Regale leerer sind und was hinter den Engpässen steckt
Leere Eier-Regale in Bayern? Viele von euch haben es vielleicht schon bemerkt. Doch was steckt hinter den Engpässen? Der Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft erklärt die Gründe und warum die Erholung des Marktes länger dauern könnte. Alle Hintergründe dazu erfahrt ihr hier.
Wer aktuell in Bayern Eier einkaufen möchte, steht möglicherweise vor leeren Regalen. Laut dem Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft gibt es dafür mehrere Ursachen. Zum einen ist der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch zuletzt um zehn Eier gestiegen. Zum anderen sorgt die Vogelgrippe für erhebliche Einschränkungen in der Produktion.
Importabhängigkeit verschärft die Situation
Deutschland ist generell auf Eier-Importe angewiesen. Die Selbstversorgungsquote liegt laut dem Bundeslandwirtschaftsministerium bei 72 Prozent. Viele Import-Eier kommen aus den Niederlanden, doch auch dort gibt es aktuell Ausfälle. Diese Kombination aus gestiegener Nachfrage und eingeschränktem Angebot führt laut dem Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft zu den leeren Regalen, die viele Verbraucher gerade bemerken.
Wie lange dauert die Erholung des Marktes?
Eine schnelle Lösung ist wohl nicht in Sicht. Der Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft rechnet damit, dass es Jahre dauern könnte, bis sich der Markt vollständig erholt. Gründe dafür seien unter anderem die langen Baugenehmigungsprozesse für neue Ställe sowie hohe Umweltauflagen.
Bis sich die Lage entspannt, empfiehlt der Verband, auch auf andere Haltungsformen und Eiergrößen auszuweichen.