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Markus Söder verteidigt Angriff auf Iran und spricht im ANTENNE BAYERN-Interview über mögliche Social Media-Verbote für Jugendliche

Im exklusiven Interview mit ANTENNE BAYERN hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Angriff der USA und Israels auf den Iran verteidigt. Zudem äußert er sich zu einem möglichen Social Media-Verbot für Jugendliche. Alle Details und Hintergründe lest ihr hier.

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Markus Söder Michael Kappeler/dpa

Im Interview mit ANTENNE BAYERN hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Angriff der USA und Israels auf den Iran als „richtig, gerecht und notwendig“ bezeichnet. Söder betonte, dass der Iran seit Jahren die Weltgemeinschaft in Bezug auf die Gefahr durch Atomwaffen täusche und im eigenen Land gegen die Bevölkerung vorgehe.

Söder: Deutliche Kritik am Iran

Söder erklärte, der Iran halte die Weltgemeinschaft „zum Narren“, wenn es um die Produktion von Atomwaffen gehe. Er bezeichnete das Regime als einen der Hauptakteure, der Terror im Nahen Osten finanziere und steuere. Dabei nannte er Gruppen wie Hamas, Hisbollah und die Huthi. Laut Söder wurden bei den jüngsten Unruhen im Iran Tausende Menschen verhaftet, und es sei von vielen Todesopfern auszugehen.

Solidarität mit der Bevölkerung im Iran

Der Ministerpräsident betonte die Unterstützung für die Menschen im Iran, die sich nach Freiheit und Selbstbestimmung sehnen. Er sagte: „Wir stehen hinter den Menschen im Iran, die Freiheit wollen, Selbstbestimmung wollen, eine Loslösung von diesem Terrorregime, das sich da aufgebaut hat.“ Söder räumte ein, dass Veränderungen Zeit brauchen könnten, betonte aber die Notwendigkeit des Vorgehens.

Diskussion um Social Media-Verbot für Jugendliche

Im Interview äußerte sich Söder auch zu einem möglichen Social Media-Verbot für Jugendliche. Er betonte, dass man über alle Maßnahmen nachdenken müsse, um Gefahren zu reduzieren. Allerdings wies er darauf hin, dass bestehende Altersbeschränkungen oft umgangen werden und nicht alle Eltern diese konsequent umsetzen. Söder sieht ein generelles Verbot skeptisch und plädierte stattdessen für klare Leitlinien und Regeln, um Jugendliche besser zu schützen.