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Hühnerkrankheit - Behörden lassen 100.000 Legehennen töten

Die Newcastle-Krankheit ist eine Hühnerkrankheit, die ganze Bestände dahinraffen kann. Die Behörden wollen nach dem Nachweis des Erregers im Landkreis Erding eine Ausbreitung verhindern.

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Legehennen Julian Stratenschulte/dpa

Erding (dpa/lby) - Die Behörden haben nach dem Ausbruch einer Viruskrankheit auf einer großen Hühnerfarm im Landkreis Erding 100.000 Legehennen töten lassen. Die bereits am vergangenen Freitag eingerichteten Schutz- und Überwachungszonen wurden vergrößert, wie das Landratsamt Erding mitteilte. In der engeren Schutzzone sollen nun sämtliche 120 Bauernhöfe und Betriebe kontrolliert werden, auf denen Hühner gehalten werden. In der größeren Überwachungszone sollen weitere Betriebe kontrolliert werden.

Tötung der Tiere bei Ausbruch der Newcastle-Krankheit vorgeschrieben

Auf der Hühnerfarm war vergangene Woche die Newcastle-Krankheit festgestellt worden, eine auch als «atypische Geflügelpest» bekannte Virusinfektion, die Hühner und Puten befällt. Der Erreger ist unter dem Kürzel APMV-1 bekannt. Tritt die Newcastle-Krankheit auf, ist die sogenannte Keulung der Tiere in dem betreffenden Betrieb rechtlich vorgeschrieben. 

Landesamt: Für Menschen ungefährlich

Für Menschen ist der Erreger laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nicht gefährlich. Die Überwachungszone liegt zum größten Teil im Landkreis Erding, ein sehr viel kleinerer Teil ist in den Nachbarkreisen Landshut und Freising. Das Erdinger Landratsamt rief Geflügelhalter auf, sich beim örtlichen Veterinäramt zu melden, wenn sie bei ihren Tieren Zeichen einer Erkrankung feststellen. Die Newcastle-Krankheit ist nicht identisch mit der landläufig als Vogelgrippe bekannten Geflügelpest, kann jedoch ebenso große Bestände dahinraffen.

© dpa-infocom, dpa:260302-930-759442/1