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Rettungstreffpunkte in Bayern: Wie grüne Schilder im Wald und auf Feldern Leben retten können

Ob beim Wandern, Radfahren oder bei der Waldarbeit – im Notfall zählt jede Sekunde. In Bayern sorgen rund 12.000 Rettungstreffpunkte dafür, dass Rettungskräfte euch auch in unübersichtlichem Gelände schnell finden. Wie das System funktioniert, lest ihr hier.

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Waldverein Regensburg e. V. Bayern Waldverein Regensburg e. V.

Beim Spaziergang, auf der Radtour oder bei der Arbeit im Wald – ein Unfall kann überall passieren. Besonders in unübersichtlichen Gebieten wie Wäldern oder Feldern ist es für Rettungskräfte oft schwierig, den genauen Unfallort zu finden. In Bayern helfen dabei die Rettungstreffpunkte – grüne Schilder mit eindeutiger Nummer, die im Notfall Leben retten können.

Was sind Rettungstreffpunkte?

Die Rettungstreffpunkte sind Teil der sogenannten Rettungskette Forst. In ganz Bayern gibt es etwa 12.000 dieser festen Treffpunkte. Sie sind vor allem in Wäldern, an Feldwegen oder abgelegenen Orten zu finden. Die Schilder sind grün, zeigen vier weiße Pfeile auf einen Punkt und tragen eine eindeutige Buchstaben- und Zahlenkombination, zum Beispiel „R-L 1234“.

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So funktioniert die Rettungskette Forst

Kommt es zu einem Unfall, ruft ihr die 112 an – das ist der europaweite Notruf, der auch ohne SIM-Karte funktioniert. Gebt der Leitstelle die Nummer des nächstgelegenen Rettungstreffpunkts durch. So wissen die Einsatzkräfte genau, wohin sie fahren müssen. Auf lange und ungenaue Ortsbeschreibungen kann verzichtet werden – das spart wertvolle Zeit.

Wichtige Hinweise für den Notfall

  • Immer die 112 wählen – keine andere Nummer verwenden.
  • Die Nummer des Rettungstreffpunkts angeben.
  • Wenn möglich, Erste Hilfe leisten.
  • Bei der verletzten Person am Treffpunkt bleiben und auf den Rettungsdienst warten.
  • Bei schlechtem Empfang: Handy aus- und wieder einschalten, dann 112 wählen.

Für wen sind die Rettungstreffpunkte gedacht?

Nicht nur Waldarbeiter oder Forstunternehmer profitieren von diesem System. Auch Spaziergänger, Mountainbiker, Jäger, Jogger oder Wanderer können die Rettungstreffpunkte nutzen, um im Ernstfall schnell Hilfe zu holen.

So erkennt ihr die Schilder

Die grünen Schilder stehen meist gut sichtbar an Wegen oder Kreuzungen im Wald. Unter dem Symbol mit den vier Pfeilen findet ihr die eindeutige Nummer, die ihr im Notfall angeben müsst.

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