Millionen Eintagsfliegen in Bayern: Nittenau schaltet Straßenlaternen ab – So schützt die Stadt vor rutschigen Straßen und Unfällen
In Nittenau in der Oberpfalz bleiben aktuell viele Straßenlaternen aus – und das hat einen besonderen Grund: Millionen Eintagsfliegen werden vom Licht angezogen, paaren sich und die Männchen fallen danach tot auf die Straßen. Damit niemand ausrutscht oder einen Unfall baut, schaltet die Stadt das Licht an mehreren Orten ab. Alle Infos dazu lest ihr hier.
Millionen Eintagsfliegen sorgen für ausgeschaltete Straßenlaternen in Nittenau
In Nittenau in der Oberpfalz ist es abends aktuell dunkler als sonst. Grund dafür sind Millionen von Eintagsfliegen, die an den Flüssen in Bayern unterwegs sind. Die Stadt hat entschieden, an vielen Orten die Straßenlaternen auszuschalten, um die Bevölkerung zu schützen.
Warum werden die Straßenlaternen ausgeschaltet?
Das Licht der Laternen zieht die weißen Eintagsfliegen besonders stark an. Dort paaren sich die Tiere – und die Männchen fallen danach auf den Boden und sterben. An einigen Stellen sieht es aus, als hätte es geschneit, denn die Straßen sind mit den toten Fliegen bedeckt. Das macht die Wege und Straßen sehr rutschig und kann zu Unfällen führen.
Wo bleibt das Licht aus?
Um die Gefahr zu verringern, bleiben in Nittenau aktuell an mehreren Orten die Straßenlaternen aus – zum Beispiel am Kirchplatz, an der Regenbrücke und am großen Angersteg. Auch in einigen Ortsteilen und an bestimmten Straßen werden die Lampen abgeschaltet. Die Stadt bittet die Bevölkerung um Verständnis für diese Maßnahme.
Warum riechen die Fliegen nach kurzer Zeit?
Bleiben die toten Fliegen in der Sonne liegen, trocknen sie aus – dabei entsteht ein leichter Fischgeruch. Also wundert euch nicht, wenn es an einigen Stellen in Flussnähe etwas unangenehm riecht.