Würzburger Biobank am Universitätsklinikum: Erweiterung mit modernster Technik stärkt medizinische Forschung und den Standort Bayern
Die Würzburger Biobank am Universitätsklinikum ist jetzt größer und technisch noch moderner ausgestattet. Mit neuen Hochleistungslagersystemen und umweltfreundlicher Technologie werden menschliche Gewebeproben optimal für die Forschung gesichert. Alle Details zur Erweiterung und warum das den Forschungsstandort Bayern stärkt, lest ihr hier.
Die Würzburger Biobank am Universitätsklinikum wurde erweitert und mit modernster Technik ausgestattet. Damit werden menschliche Gewebeproben unter streng kontrollierten Bedingungen für die medizinische Forschung gelagert – aktuell rund eine Million Proben.
Neue Technologie für höchste Qualität
Die Biobank setzt jetzt auf ein automatisiertes Hochleistungslagersystem, das Proben in der Gasphase von flüssigem Stickstoff bei minus 185 Grad Celsius aufbewahrt. Ein automatisierter Arbeitsplatz ermöglicht die Verarbeitung bei minus 100 Grad Celsius, ohne die Kühlkette zu unterbrechen. Das sorgt für höchste Qualität und schützt die Proben vor Schäden.
Umweltfreundliche und sichere Lagerung
Die neue Technik verzichtet auf ozon- und klimaschädliche Kältemittel und verbessert gleichzeitig den Arbeitsschutz für die Mitarbeitenden. Jeder Verarbeitungsschritt wird lückenlos dokumentiert, sensible Patientendaten bleiben geschützt.
Stärkung des Forschungsstandorts Bayern
Die Erweiterung ist ein wichtiger Schritt für die medizinische Forschung in Bayern. Die Biobank zählt zu den leistungsstärksten Standorten deutschlandweit und bietet optimale Voraussetzungen für Projekte in der Krebsforschung, Immunologie und personalisierten Medizin. Institutionen wie das Bayerische Zentrum für Krebsforschung unterstützen die Weiterentwicklung durch Förderung von Fachpersonal und gemeinsame Standards.