Freie Wähler eröffnen Büro im Berliner Regierungsviertel – Bundestagseinzug bleibt das Ziel
Die Freien Wähler geben nicht auf: Mit einem neuen Büro im Berliner Regierungsviertel will die Partei ihren Anspruch auf einen Platz im Bundestag unterstreichen. Generalsekretär Voht sieht darin einen wichtigen Schritt, um bundesweit relevanter zu werden. Alle Details dazu lest ihr hier.
Die Freien Wähler eröffnen in nächsten Monat eine Niederlassung im Berliner Regierungsviertel. Damit will die Partei ihren Traum vom Einzug in den Bundestag weiter verfolgen. Generalsekretär Gregor Voht betont: „Wir wollen jetzt Fuß fassen. Das ist das erste Mal, dass die Freien Wähler ernsthaft auf Berliner Boden auftauchen.“
Zentrale Lage für kurze Wege und Kontakte
Das neue Büro liegt zentral im Regierungsviertel. Voht erklärt, dass die Partei dadurch bessere Kontakte pflegen und kurze Wege nutzen kann. Die Struktur soll wachsen und den Anspruch der Freien Wähler verdeutlichen: „Unser Platz ist in Berlin.“
Wettbewerbsfähigkeit für die Bundestagswahl
Ziel ist es, bei der nächsten Bundestagswahl wettbewerbsfähig zu sein. Bei der letzten Wahl erreichten die Freien Wähler 1,5 Prozent. Voht sieht die Partei als Mission für die bürgerliche Mitte: „Es geht längst nicht mehr nur um einzelne Parteiinteressen, sondern darum, ob die Mitte in Deutschland noch das Sagen hat.“
Kritik an klassischen Volksparteien
Voht äußert sich besorgt über die Schwäche der klassischen Volksparteien und betont, dass die Freien Wähler keine „italienischen Verhältnisse“ wollen. Die Partei wolle Menschen in die politische Mitte zurückholen und verhindern, dass der Bundestag von den Rändern dominiert wird.
Bayerische Perspektive als Stabilitätsanker
Hans Martin Grötsch, bayerischer Generalsekretär, sagte im Interview mit Antenne Bayern. "In Bayern zeigen wir, dass wir ein Stabilitätsanker sind – mit Planungssicherheit und langfristigen Perspektiven. Das ist auch auf Bundesebene für viele interessant. Daran arbeiten wir.“ Mit vorgezogenen Neuwahlen rechnet er allerdings nicht: "Ich glaube nicht, dass CDU und SPD bei den aktuellen Umfragewerten ernsthaft Neuwahlen anstreben."
Unser Platz ist in Berlin.
Gregor Voht, Generalsekretär Freie Wähler
Aiwanger isst auch Gemüse
Hubert Aiwanger, Parteichef in Bayern und im Bund, wird demnächst im Norden auftreten – unter anderem beim Grünkohlessen in Schleswig-Holstein. Die Partei will bundesweit präsenter werden und den Austausch mit Verbänden und Interessierten suchen.