Hohe Spritpreise in Bayern: Selbstständige LKW-Fahrer wie Christina Scheib aus Gmund am Tegernsee kämpfen um ihre Existenz und fordern dringend Entlastungen
Die Spritpreise in Bayern steigen weiter und bringen viele selbstständige LKW-Fahrer und -Fahrerinnen wie Christina Scheib aus Gmund am Tegernsee in existenzielle Not. Sie fordert dringend Entlastungen, um ihren Beruf weiter ausüben zu können. Alle Hintergründe und Stimmen dazu lest ihr hier.
Die hohen Spritpreise in Bayern sorgen aktuell für große Sorgen bei vielen, die beruflich auf das Auto oder den LKW angewiesen sind. Besonders betroffen sind selbstständige LKW-Fahrer und -Fahrerinnen wie Christina Scheib aus Gmund am Tegernsee. Sie berichtet von enormem Druck und Existenzängsten.
Existenzängste bei LKW-Fahrern in Bayern
Christina Scheib schildert im ANTENNE BAYERN-Interview: "Das baut einen wahnsinnigen Druck auf, weil man einfach nicht weiß, wie es weitergeht, ob wir überleben können, ob wir nicht überleben können. Es ist Wahnsinn. Also es ist eigentlich jetzt schon die Grenze erreicht, wo wir zwingend Entlastungen brauchen."
Forderung nach Entlastungen
Viele LKW-Fahrer in Bayern sehen ihre berufliche Existenz bedroht. "Wir haben alle Angst, dass wir wirklich aufgeben müssen. Was wirklich schnell passieren muss: Dass wir Unterstützung bekommen, zum Beispiel, dass die CO2-Steuer gesenkt wird, dass die Mineralölsteuer runtergeschraubt wird", so Christina Scheib.
Während andere Länder wie Italien bereits steuerliche Entlastungen eingeführt haben, gibt es in Deutschland noch keine Entscheidungen dazu.
Betroffen sind viele Berufsgruppen
Nicht nur LKW-Fahrer, sondern auch Taxiunternehmer, Busbetriebe, Handwerker, Spediteure und Pendler in Bayern leiden unter den hohen Spritpreisen. Für viele ist das Auto oder der LKW unverzichtbar, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Die Stimmung unter den Betroffenen ist aktuell am Tiefpunkt. Viele haben Angst, ihren Beruf aufgeben zu müssen, wenn keine schnelle Unterstützung kommt. Die Forderung nach politischen Maßnahmen wird immer lauter.