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Immer mehr Einkommensmillionäre in Bayern

Inzwischen sind es mehr als 8.000 - und mehr als die Hälfte lebt in einem einzigen Regierungsbezirk.

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Sommerferien in Bayern Katrin Requadt/dpa

München (dpa/lby) - In Bayern gibt es immer mehr Einkommensmillionäre. Im Jahr 2022 - aktuellere Daten liegen noch nicht vor - gab es laut Landesamt für Statistik 8.034 von ihnen. Das waren 327 mehr als ein Jahr zuvor. Zusammen erzielten sie Einkünfte von 22,7 Milliarden Euro. 

Die Zahl der Einkommensmillionäre ist dem Amt zufolge zuletzt kontinuierlich gestiegen: 2017 hatte sie erst bei 5.702 gelegen. Dabei dürfte allerdings auch die Inflation eine Rolle spielen. Eine Million Euro war 2017 noch mehr wert als 2022.

Insgesamt machten die Einkommensmillionäre nur 0,1 Prozent der unbeschränkt steuerpflichtigen Menschen in Bayern aus. Allerdings gingen 5,9 Prozent aller Einkünfte an sie. Sie zahlen darauf 8,5 Milliarden an Steuern. 

Mehr als ein Viertel in Stadt und Landkreis München

Regional verteilen sich die Einkommensmillionäre sehr unterschiedlich auf Bayern. Mit 4.354 lebt mehr als die Hälfte in Oberbayern. Die allermeisten - nämlich 2.481 - in Stadt und Landkreis München. Schwaben kommt auf 979 Einkommensmillionäre, 717 gibt es in Mittelfranken. Dahinter folgen Niederbayern mit 594 und Unterfranken mit 551. In der Oberpfalz sind es 469, in Oberfranken 370. 

Dabei spielen zwar auch die unterschiedlichen Bevölkerungszahlen eine Rolle, doch auch wenn man die Millionäre pro 10.000 Einwohner zählt, bleibt die Reihenfolge weitgehend intakt: Oberbayern führt mit 9,3 vor Schwaben mit 5,1 - Oberfranken bildet das Schlusslicht mit 3,5. Nur in der Mitte ändert sich die Reihenfolge: Rang drei geht an Niederbayern mit 5,1, vor Unterfranken und Oberpfalz, die mit 4,2 gleichauf liegen, während Mittelfranken mit 4,0 auf Rang sechs abrutscht.

Die höchste Millionärsdichte findet sich in Starnberg mit 25,3 pro 10.000 Einwohner. Dahinter folgen der Landkreis München mit 17,1, Miesbach mit 16,4 und München Stadt mit 12,6. Bayernweiter Durchschnitt sind 6,1.

© dpa-infocom, dpa:260714-930-382266/1