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Karriereende: Olympia-Snowboarderin Loch ist schwanger

Nach Jahren mit Erfolgen ebenso wie Verletzungen schafft es Snowboarderin Loch noch einmal zu Olympia. Das Rennen in Livigno wird ihr letztes. Sie beendet nun die Karriere. Das hat einen süßen Grund.

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Cheyenne Loch Oliver Weiken/dpa

München (dpa) - Olympia als finales Rennen der Karriere: Die deutsche Snowboarderin Cheyenne Loch ist schwanger und beendet deshalb mit sofortiger Wirkung ihre aktive Laufbahn. Auf die letzten Events dieses Weltcup-Winters verzichtet die 31 Jahre alte Oberbayerin. «Ich freue mich auf alles, was jetzt kommt», sagte sie in einer Mitteilung. «Die Entscheidung, wann ich diesen Schritt mache, wurde mir abgenommen. Ich wäre diese Saison gerne noch fertig gefahren. Aber mein Körper meldet mir zurück, dass das zu viel ist.»

Seit 2011 ist die Sportlerin vom Schliersee im Weltcup unterwegs und fuhr dabei neunmal auf das Podest. Sie nahm zudem an sechs Weltmeisterschaften teil. Im Jahr 2021 hatte sie schon einmal ihre Laufbahn für beendet erklärt, weil sie nach zwei Kreuzbandrissen und dauerhaften Sprunggelenkblessuren nicht mehr weiterfahren wollte. Dann gab sie aber 2022 ihr Comeback und schaffte es zuletzt zu ihrer ersten Olympia-Teilnahme, wo sie 15. wurde. Der Parallel-Riesenslalom in Livigno war nun das letzte Elite-Rennen von Loch.

Verband hofft auf Wiedersehen als Trainerin

«Das ist der beste Grund für ein Karriereende», sagte Sportdirektor Andreas Scheid zu Lochs Schwangerschaft. «Cheyenne hatte mit ihren Verletzungen viele schwierige Momente. Ich habe großen Respekt, wie sie immer wieder zurückgekommen ist. Von dieser Resilienz wird sie in ihrer Mama-Rolle profitieren.» Weil Loch schon erste Erfahrungen als Trainerin sammelte, würde man sich freuen, sie irgendwann wieder bei Snowboard Germany zu sehen.

© dpa-infocom, dpa:260311-930-800399/1