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Klose verbucht 5:1 im Testspiel - «Ziehen unsere Schlüsse»

Der 1. FC Nürnberg setzt seine erfolgreiche Vorbereitung fort: Gegen Ansbach gelingt ein klarer 5:1-Erfolg. Trainer Miroslav Klose sagt, warum der Test «sehr gut» war.

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Miroslav Klose Daniel Karmann/dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Zwei Spiele, zwei Siege: Der 1. FC Nürnberg ist zum Start seiner Vorbereitung gegen unterklassige Gegner torreich unterwegs. Das Team von Coach Miroslav Klose siegte beim Regionalligisten SpVgg Ansbach klar mit 5:1 (3:1). Die Tore für den Fußball-Zweitligisten erzielten Piet Scobel (6. Minute), Eric Porstner (42.), Rafael Lubach (45.+3), Sigurd Haugen (52./Foulelfmeter) und Mohamed Al Zoma (86.). Für Ansbach traf Ken Mata (17.) zum zwischenzeitlichen 1:1. 

Klose sieht gute Ansätze

«Wir haben in der ersten Halbzeit eher auf ihre Fehler gelauert und Ansbach spielte sehr offensiv, weshalb wir auch mal die unangenehmen Wege gehen mussten», sagte Klose. «Im zweiten Durchgang hatten wir dann mehr Dominanz und Kontrolle. Insgesamt wieder ein sehr guter Test für uns, den wir analysieren und aus dem wir unsere Schlüsse ziehen können.»

Der «Club», der seit knapp zwei Wochen im Training ist, musste im zweiten Testspiel der Sommervorbereitung kurzfristig auf Neuzugang Fynn Otto (muskuläre Probleme) verzichten. Im ersten Freundschaftsspiel am Mittwoch hatten die FCN-Profis den Bayernligisten TSV Kornburg deutlich mit 10:0 bezwungen. Am nächsten Samstag steht ein weiterer Test beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim an, ehe es vom 19. bis 26. Juli ins Trainingslager nach Südtirol geht. Die neue Zweitliga-Saison beginnt für die Franken am 9. August (13.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Dynamo Dresden.

«Jetzt wollen wir weiter an uns arbeiten»

Vor 2852 Zuschauern im Xaver-Bertsch-Sportpark in Ansbach hielt der Gastgeber aber phasenweise gut mit und agierte mutig. «Man hat gemerkt, dass Ansbach schon etwas weiter sind als wir in der Vorbereitung und hat es wirklich gut gemacht. Dennoch haben wir versucht, unseren Fußball zu zeigen, was nicht immer einfach war», sagte Leistungsträger Adam Markhiev. «Alles in allem war es aber ein guter und positiver Test für uns. Auch ich habe mich darüber gefreut, wieder auf dem Platz stehen zu dürfen. Jetzt wollen wir weiter an uns arbeiten.»

© dpa-infocom, dpa:260712-930-372584/1