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Love-Scamming: Frau aus Schwaben verliert 1,5 Millionen Euro an Internet-Betrüger

Love-Scamming sorgt immer wieder für Schlagzeilen – jetzt hat es eine Frau aus dem Landkreis Donau-Ries getroffen. Sie verlor 1,5 Millionen Euro an eine Betrügerbande. Einer der Täter wurde in Augsburg verurteilt. Wie es dazu kam und worauf ihr achten solltet, lest ihr hier.

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Anlagebetrug Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Eine Frau aus dem Landkreis Donau-Ries hat im Internet geglaubt, die große Liebe gefunden zu haben. Am Ende war sie 1,5 Millionen Euro los. Die Frau ist auf eine Betrügerbande hereingefallen, die mit sogenannten Love-Scamming-Methoden arbeitet.

Betrüger in Augsburg verurteilt

Einer der Täter, ein Mann aus der Elfenbeinküste, wurde jetzt in Augsburg zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt. Das Amtsgericht konnte nicht klären, ob er selbst mit der Frau aus Fremdingen gechattet hat. Der Mann war als „Logistiker“ für die Bande tätig – er hat Gelder verschoben und Konten bereitgestellt.

Fast 40 Geldüberweisungen – immer neue Geschichten

Die 49-Jährige aus Donau-Ries hat fast 40-mal Geld überwiesen. Ihre vermeintliche große Liebe hat immer wieder neue Geschichten erfunden, um an Geld zu kommen. Irgendwann wandte sich die Frau an die Polizei.

Scham hält viele Opfer vom Gang zur Polizei ab

Viele Frauen, die Opfer von Love-Scamming werden, gehen aus Scham nicht zur Polizei. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, bei Verdacht auf Liebesbetrug im Internet schnell zu handeln und sich Hilfe zu holen.