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Nachlöscharbeiten am Saurüsselkopf beendet

Am Saurüsselkopf in Oberbayern sind die Nachlöscharbeiten abgeschlossen worden. Hilfe kam von oben: in Form von Regen. Ganz beendet ist der Einsatz dennoch nicht.

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Waldbrand am Saurüsselkopf Uwe Lein/dpa

Ruhpolding (dpa/lby) - Nach dem Waldbrand am Saurüsselkopf sind am Mittwochabend auch die Nachlöscharbeiten vollständig beendet worden. Wie die Gemeinde Ruhpolding mitteilte, muss der betroffene Bereich aber weiterhin beobachtet und kontrolliert werden. Das Betretungsverbot bleibt in Kraft.

Um unentdeckte oder verbliebene Glutnester frühzeitig erkennen zu können, sollen in regelmäßigen Abständen Erkundungsflüge mit Polizeihubschraubern sowie Kontrollen mittels Wärmebildkameras durchgeführt werden, hieß es.

Die Wetterlage mit anhaltendem Regen unterstütze die Situation maßgeblich. Durch die Niederschläge werde der betroffene Bereich weiter abgekühlt, was die Gefahr eines erneuten Aufflammens deutlich reduziere. «Die Natur leistet nun ihren Beitrag, während die Einsatzkräfte den Berg weiterhin überwachen.»

Brandbereich weiterhin gefährlich

Die Behörden stufen das Gebiet um den Brand am Saurüsselkopf weiterhin als gefährlich ein. Es könnten immer wieder Äste abbrechen oder Bäume umstürzen. Die Einhaltung des Betretungsverbotes werde von Polizeistreifen kontrolliert. 

Das Feuer in dem schwer zugänglichen Gebiet an dem 1.270 Meter hohen Berg bei Ruhpolding (Landkreis Traunstein) war Anfang Mai entdeckt worden. Wenig später wurde der Katastrophenfall ausgerufen, der bis Dienstag andauerte. Nach Angaben von Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) handelte es sich um einen der größten Waldbrände in Bayern in den vergangenen Jahrzehnten.

© dpa-infocom, dpa:260514-930-80334/1