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OB Krause plant Gedenken für Attentat-Opfer bei Wiesn-Einzug

Münchens Oberbürgermeister möchte beim Wiesn-Einzug ein Zeichen für die Opfer des Oktoberfest-Attentats setzen. Was genau geplant ist.

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Gedenkfeier Oktoberfest-Attentat Peter Kneffel/dpa

München (dpa/lby) - Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) hat angekündigt, bei seinem ersten Wiesn-Einzug einen Moment des Gedenkens für die Opfer des Oktoberfest-Attentats von 1980 einzulegen. Dazu soll die OB-Kutsche beim Einzug der Brauereien und Festwirte am Samstag an dem Erinnerungsort am Haupteingang der Theresienwiese halten, wie die Landeshauptstadt mitteilte.

«Das Oktoberfest zu feiern und den rechtsextremen Bombenanschlag von 1980 dabei nicht zu vergessen, das gehört für die Stadt München zusammen», erklärte Krause in einer Mitteilung.

Zwölf Menschen wurden in den Tod gerissen 

Nach Angaben der Stadt wird Krause gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen Mona Fuchs (Grüne) und Verena Dietl (SPD) an das Denkmal treten. Dort seien zu diesem Anlass zu Beginn des Festes auch Kränze niedergelegt, hieß es weiter. Für den Grünen-Politiker ist es das erste Oktoberfest in der Funktion als Oberbürgermeister.

Am 26. September 1980 hatte eine Bombe am Haupteingang zum Oktoberfest zwölf Wiesn-Besucher und den rechtsextremen Täter Gundolf Köhler in den Tod gerissen. Es gab mehr als 200 Verletzte, viele von ihnen leiden bis heute an den Folgen. Zum 191. Oktoberfest jährt sich das Attentat zum 46. Mal.

© dpa-infocom, dpa:260916-930-695127/1