Söder: Klimaanlagen werden stärker gefördert
Zur letzten Kabinettssitzung vor der Sommerpause lädt Markus Söder an einen ungewohnten Ort. Es geht um die Themen Hitze und Wasser.
Starnberg (dpa/lby) - Als Reaktion auf die häufigeren Hitzewellen will der Freistaat Klimaanlagen in öffentlichen Gebäuden stärker fördern. Man erhöhe die Förderfähigkeit für Klimaanlagen, beispielsweise in Krankenhäusern, in Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor einer Kabinettssitzung auf der MS Starnberg auf dem Starnberger See. Zugleich bekräftigte er die Pläne für große Wasserleitungen vom Süden in den Norden Bayerns.
«Bayern ist Wasserland und soll es auch bleiben», sagte Söder. Durch den Klimawandel gebe es aber große Herausforderungen. «In manchen Zeiten gibt es Hochwasser und dann auch wieder Niedrigwasser.» Derzeit erlebe man eine der längsten Hitzewellen sowie sehr niedrige Pegelstände, beim Grundwasser und auch in den Seen. Darauf müsse und wolle man reagieren - etwa durch die Optimierung von Wasserleitungen und mit einer «Megaleitung» durch ganz Bayern, um die Wasserversorgung zu sichern.