Spargelsaison 2026 in Bayern eröffnet: Wenig Spargel zu Ostern, aber hohe Qualität – Landwirtschaftsministerin Kaniber ruft zum Kauf von regionalem Spargel auf
Die Spargelsaison in Bayern ist offiziell gestartet! Auf dem Münchner Viktualienmarkt wurde der erste Spargel gestochen. Wegen des kalten Wetters gibt es zu Ostern weniger Spargel, doch die Qualität bleibt hoch. Warum regionaler Spargel besonders wertvoll ist, lest ihr hier.
Die Spargelsaison in Bayern ist eröffnet: Auf dem Münchner Viktualienmarkt feierte der Spargelerzeugerverband Südbayern den offiziellen Start. Trotz des kühlen Wetters der letzten Tage bleibt die Qualität des bayerischen Spargels hoch – allerdings ist das Angebot zu Ostern knapp.
Wenig Spargel zu Ostern wegen kaltem Wetter
Laut Claudia Westner, Vorsitzende des Spargelerzeugerverbandes Südbayern, ist Spargel aktuell „wirklich rar“. Das kalte Wetter der vergangenen Tage hat die Erntemenge gebremst. „Wenn jetzt die Sonne schön geschienen hätte, dann hätten wir jetzt auf Ostern größere Mengen gehabt“, so Westner im ANTENNE BAYERN-Interview. Sobald die Sonne wieder scheint, wird auch das Angebot steigen.
Regionaler Spargel: Qualität und kurze Wege
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber betont die Bedeutung von regionalem Spargel. Sie ruft dazu auf, beim Einkauf auf heimische Produkte zu setzen: „Spargelstechen ist harte Arbeit und Spargel aus der Region jeden Cent wert.“ Wer bayerischen Spargel kauft, unterstützt kurze Transportwege, Transparenz und Frische. Auch in der Gastronomie lohnt sich der Griff zu regionalen Gerichten.
Anbauflächen in Bayern gehen zurück
Die Anbauflächen für Spargel in Bayern schrumpfen seit Jahren. 2025 wurden laut Landesamt für Statistik noch 3.292 Hektar bewirtschaftet. Die Erntemenge lag zuletzt bei gut 20.700 Tonnen – weniger als 2018, als fast 23.400 Tonnen geerntet wurden.
Das größte Anbaugebiet liegt in Oberbayern und Schwaben, vor allem rund um Schrobenhausen. Weitere wichtige Regionen sind Franken sowie Abensberg und Straubing in Niederbayern.
Landwirtschaftsministerin Kaniber berichtete bei der Eröffnung davon, dass die aktuellen Zahlen auf eine bayerische Anbaufläche von 3.731 Hektar und damit auch wieder ein Plus zu verzeichnen ist.
Ernte und Saison: Wetter und Technik bestimmen den Start
Einen festen Starttermin für die Spargelsaison gibt es nicht – das Wetter entscheidet. Deshalb war der bayerische Spargel die letzten Tage in einigen Läden schon im Angebot.
Das offizielle Ende der Spargelsaison ist der 24. Juni. Durch den Einsatz von Folien auf den Feldern kann die Ernte heute drei bis vier Wochen früher beginnen. So profitieren viele Betriebe von der Nachfrage zu Ostern und Pfingsten.
Fazit: Regionalen Spargel genießen und unterstützen
Wer in Bayern Spargel kauft oder im Wirtshaus bestellt, unterstützt die heimische Landwirtschaft und Gastronomie. Trotz geringerer Mengen zu Ostern bleibt die Qualität hoch – und mit mehr Sonne steigt auch das Angebot.