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Verdächtiger nach versuchter Tötung in Heidelberg gestellt

Nach einer blutigen Auseinandersetzung in Oberbayern gelingt der Polizei ein Fahndungserfolg: Der mutmaßliche Täter wird hunderte Kilometer entfernt im Zug festgenommen. Was ihm vorgeworfen wird.

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Polizei Handschellen Marcus Brandt/dpa

Gilching/Heidelberg (dpa) - Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Oberbayern ist der flüchtige Verdächtige in Heidelberg festgenommen worden. Der 31-Jährige steht im Verdacht, am Montag den Partner seiner Mutter während eines Streits am Kopf schwer verletzt zu haben, wie die Polizei mitteilte. Einen Tag später wurde der Verdächtige dann in einem Zug in Heidelberg entdeckt und von der Bundespolizei in Gewahrsam genommen.

An der Auseinandersetzung waren den Angaben zufolge seine Mutter, ihr 55 Jahre alter Partner und er selbst beteiligt gewesen. Nach der Tat sei er aus der Wohnung seiner Mutter in Gilching geflüchtet.

Opfer nicht in Lebensgefahr

Der 55-Jährige sei so schwer verletzt worden, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste, hieß es. Lebensgefahr bestand den Ärzten zufolge nicht. Währenddessen nahm die örtliche Polizei und später die Kripo die Fahndung nach dem 31-Jährigen auf.

Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der versuchten Tötung ermittelt. Ob er in Haft muss, sollte ein Haftrichter am Mittwoch entscheiden.

© dpa-infocom, dpa:260317-930-829462/1