Wie Unternehmen wie Agile Robots mit Robotik und KI-Lösungen den Innovationsstandort Bayern stärken – Wirtschaftsminister Aiwanger informiert sich in München
Unternehmen wie Agile Robots in München entwickeln Technologien, die weltweit in der Industrie eingesetzt werden. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute vor Ort über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen informiert. Mehr dazu lest ihr hier.
Unternehmen wie Agile Robots in München setzen auf fortschrittliche Robotik und künstliche Intelligenz, um den Innovationsstandort Bayern zu stärken. Bei einem Besuch von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wurden aktuelle Produkte vorgestellt, darunter der humanoide Roboter Agile ONE. Die Roboter arbeiten mit Physical AI – einer Technologie, die Maschinen ermöglicht, ihre Umgebung zu erkennen und flexibel darauf zu reagieren.
Roboter made in Bavaria
Agile Robots wurde 2018 in München gegründet. Das Unternehmen entstand aus einem Forschungsprojekt am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt – die Gründer nutzten ihr Wissen aus der Forschung, um eine eigene Firma zu gründen. Allein in München arbeiten über 1.000 Mitarbeitende aus mehr als 60 Nationen. Die Entwicklung und Fertigung der Roboter findet zum großen Teil in Bayern statt, zum Beispiel in Fürstenfeldbruck und Kaufbeuren. Agile Robots liefert robotische Lösungen für verschiedene Branchen, vor allem für die Automobilindustrie und die Elektronikfertigung.
Was ist Physical AI?
Physical AI steht für künstliche Intelligenz, die direkt in Roboter eingebaut ist. Diese Roboter können ihre Umgebung erkennen, verstehen und flexibel darauf reagieren – ähnlich wie ein Mensch. Das bedeutet: Sie lernen dazu, passen sich an neue Aufgaben an und übernehmen Arbeiten, die für Maschinen bisher zu schwierig oder zu variabel waren. Physical AI kommt zum Beispiel beim Materialhandling, in der Montage oder beim Sortieren von Werkzeugen zum Einsatz.
Aiwanger betont die Bedeutung für Bayern
Aiwanger sieht die Entwicklung moderner Technik als entscheidend für den Standort Bayern. Er betonte, dass Regionen, die auf Technik setzen, neue Arbeitsplätze schaffen und wettbewerbsfähig bleiben. Er betonte: „Hightech ist die Zukunft, da führt kein Weg dran vorbei.“ Außerdem hob Aiwanger hervor, dass Roboter gerade dort gebraucht werden, wo Menschen fehlen oder Arbeitsplätze besonders belastend sind: „Gerade auch in Tätigkeiten, wo wir keine Menschen mehr finden für Arbeitsplätze. An gefährlichen Arbeitsplätzen, an stupiden Arbeitsplätzen, an Arbeitsplätzen, wo Staub, Dreck und so weiter entsteht, will der Mensch nicht mehr arbeiten, ist also der Roboter die Lösung der Zukunft.“
Vielfältige Einsatzbereiche und Herausforderungen
Die Produkte von Agile Robots kommen vor allem in der Industrie zum Einsatz, etwa beim Transport, der Montage oder in der Logistik. Die Roboter sollen Aufgaben übernehmen, die für Menschen gefährlich oder wenig erfüllend sind. Aiwanger betonte, dass der Freistaat Bayern Unternehmen unterstützen müsse, indem zum Beispiel Bürokratie abgebaut und die Produktionskosten gesenkt werden. Hohe Energiepreise und komplizierte Vorschriften seien laut Aiwanger Herausforderungen, die den Standort Bayern beeinflussen und im internationalen Wettbewerb eine Rolle spielen würden.